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Klinische Anatomie und Biomechanik des Sprunggelenkes unter besonderer Berücksichtigung der Endoprothetik

Authors
Journal
Fuß & Sprunggelenk
1619-9987
Publisher
Elsevier
Publication Date
Volume
2
Issue
1
Identifiers
DOI: 10.1007/s10302-004-0090-8
Keywords
  • Kinematics
  • Kinetics
  • Talar Bone
  • Arterial Supply
  • Endoprosthesis
  • Kinematik
  • Kinetik
  • Talus
  • Arterielle GefäßVersorgung
  • Endoprothetik

Abstract

Zusammenfassung Die Articulatio talocruralis (oberes Sprunggelenk) erlaubt dem Fuß die elementaren Bewegungen der plantaren Flexion und der dorsalen Extension. Die Morphologie des Gelenks ist diesen Hauptbewegungen angepasst. Es ist allerdings kein reines Scharniergelenk, sondern es treten zusätzliche Rotations- und Translationsbewegungen auf. Das distale Fibulaende zeigt individuell unterschiedliche Kompensationswegungen. Gelenkkräfte werden vornehmlich über die distale Tibiagelenk-fläche und die Facies superior der Trochlea tali übertragen; allerdings sind die laterale fibulotalare und die mediale tibiotalare Artikulation mitbeteiligt. Über den Talus werden Kräfte in den Rückund in den Vorfuß geleitet, er dient als alleiniger Kraftverteiler. Die prothetische Versorgung des oberen Sprunggelenks muss den kinematischen und kinetischen Anforderungen Rechnung tragen, d.h. Drehen und Gleiten müssen möglich bleiben und zur Kraftübertragung sollten die Kontaktflächen zwischen den Prothesenkomponenten selbst und zwischen Prothesenelement und Knochenlager groß sein. Die Verankerung des talaren Prothesenteils sollte die arteriellen intraossären Gefäße des Sprungbeins nicht wesentlich beeinträchtigen, da ansonsten die Gefahr der Knochennekrose besteht.

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