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Feinde der Nadelhölzer

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Nerthus - Die Feinde der Nadelhölzer Universitätsbibliothek JCS Frankfurt am Main Sammlung deutscher botanischer Zeitschriften 1753-1914 Nerthus ill. Wochenschr. für Tier- u. Pflanzenfreunde ; Organ für Sammler u. Freunde aller naturwiss. Zweige Die Feinde der Nadelhölzer Willmuth, Ludolph Hamburg-Altona, 1900 urn:nbn:de:hebis:30:4-37661 — 287 — Die Feinde der Nadelhölzer. Von Ludolph Willmuth. Mit einer O r i g i nalanf nah ine. i. Schmetterlinge. er Mensch, der in bewohnten Landstrichen die ganze Ober¬ fläche der Erde umgestaltet hat, dessen Kunst im Verein mit der Wissenschaft aus Ein¬ öden Gärten geschaffen hat, hat mit diesen Umwandlungen tief in das Ge¬ triebe der Natur eingegriffen. Tiere, die früher nur sporadisch auftraten, weil ihr Vorkommen überall von Feinden bedroht war, können sich unter den jetzigen Existenzbedingungen, die die Kultur ihnen geschaffen hat, bis zur Besorgnis erregenden Anzahl vermehren, während wiederum andere, deren Artenzahl früher reich war, durch die Kultur teilweise bis auf geringe Individuen verschwunden sind. Unter diesen Umständen kann es nicht anders sein, dass gerade solchen Geschöpfen, deren Existenzbedingungen durch die Kultur besonders begünstigt sind, die Anpflanzungen der Menschen willkommene Brutplätze liefern, die sie entsprechend dem Naturgesetze von der Erhaltung ihrer Art, aufs ausgiebigste ausnutzen. Besonders sind es die In¬ sekten, die sich überall da am wohlsten fühlen, wo Land- und Forstwirtschaft am meisten blüht; denn ihnen geben ja beide gerade die für ihre Entwickelung so nötigen und günstigen Bedingungen. Das Leben aller Insekten ist ein ungewöhnlich vielseitiges, verglichen mit dem Leben vieler Wirbeltiere, und die Thätigkeit der meisten dieser unruhigen Gesellen erweist sich für fast alles, was der Mensch geschaffen hat, als nachteilig. Milliarden Individuen drohen beständig seine Speisevorräte zu vernichten, die in den Scheuern gesammelt sind oder die noch auf dem Felde grünen. Und wie wenig, im Gru

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