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Bildgebung chronisch-entzündlicher Darmerkrankungen im Kindes- und Jugendalter

Authors
  • Arndt, H.1
  • Hauenstein, C.1
  • Weber, M.-A.1
  • Däbritz, J.2
  • Bierwirth, C.1
  • 1 Universitätsmedizin Rostock, Ernst-Heydemann-Str. 6, Rostock, 18057, Deutschland , Rostock (Germany)
  • 2 Universitätsmedizin Rostock, Rostock, Deutschland , Rostock (Germany)
Type
Published Article
Journal
Der Radiologe
Publisher
Springer-Verlag
Publication Date
Oct 13, 2020
Volume
60
Issue
11
Pages
1085–1096
Identifiers
DOI: 10.1007/s00117-020-00755-6
Source
Springer Nature
Keywords
License
Yellow

Abstract

Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen können bereits im Kindesalter auftreten und manifestieren sich anders als bei Erwachsenen häufiger mit unspezifischen Symptomen. Bei Diagnosestellung liegt oftmals bereits ein ausgeprägter Befall des Gastrointestinaltrakts vor. Sowohl die diagnostischen Methoden als auch das Behandlungskonzept, welches im Idealfall von Kindergastroenterologen erstellt wird, unterscheiden sich von denen bei Erwachsenen. Zur Primärdiagnostik gehören v. a. die Sonographie und die Hydro-MRT (Magnetresonanztomographie), wobei jede Modalität in Abhängigkeit von Patient und Untersucher gewisse Vorteile bietet, aber auch Einschränkungen hinsichtlich Durchführbarkeit und Auswertbarkeit unterliegt. Die bildgebende Diagnostik trägt nicht nur zur Diagnosefindung, sondern auch zur Beurteilung der Ausdehnung bei und dient darüber hinaus der Verlaufskontrolle im Sinne eines Therapieansprechens bzw. -versagens, der Aktivitätsbeurteilung sowie der Detektion und Quantifizierung möglicher Komplikationen wie Fisteln oder Abszesse.

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