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La dynamique des écarts de revenu sur le territoire métropolitain (1984-2002)

Authors
Journal
Economie et statistique
0336-1454
Publisher
PERSEE Program
Publication Date
Volume
415
Issue
1
Identifiers
DOI: 10.3406/estat.2008.7022

Abstract

Die globale Stabilität der Einkommensunterschiede (nach Transfers und vor Steuern) in Frankreich zwischen 1984 und 2002 maskiert wichtige Entwicklungen. Außer in der Pariser Region verringern sich die Unterschiede zwischen einerseits städtischen Polen und andererseits Gebieten am Standrand und auf dem Land systematisch. Innerhalb dieser drei unterschiedlichen Räume nehmen die Ungleichheiten eine unterschiedliche Entwicklung: In den städtischen Polen nehmen sie mehr als in den Gebieten am Standrand und auf dem Land zu. Statistisch erklären lässt sich der Aufholprozess in den Gebieten am Standrand und auf dem Land durch die Konvergenz dieser drei Arten von Räumen im Hinblick auf die sozioprofessionelle Zusammensetzung sowie durch die Tatsache, dass sich die Beschäftigungslage für die Haushalte in den Gebieten am Standrand und auf dem Land günstiger entwickelt als für die Haushalte in den städtischen Polen. Schwerer ist es, die unterschiedlichen Entwicklungen der Einkommensstreuung innerhalb eines jeden Raums statistisch zu erklären. Denn diese Entwicklungen sind weniger ausgeprägt und erratischer und der Anteil, der den verschiedenen Komponenten zuzuordnen ist, hängt davon ab, in welcher Reihenfolge die Zerlegung vorgenommen wird. Dennoch erhält man ein robustes Ergebnis: Die Zunahme der Ungleichheiten innerhalb der städtischen Pole ist zum Teil auf die unterschiedlichere Zusammensetzung der Bevölkerung im Hinblick auf die sozioprofessionellen Merkmale und den Zugang zur Beschäftigung zurückzuführen.

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