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Technologische und ökonomische Kompetenzen der Unternehmen - der (noch) schwache Motor im ostdeutschen Wachstum

Authors

Abstract

Wie sich an vielen Beispielen in den neuen Bundesländern gezeigt hat, ist es durchaus möglich, daß ein hoher Bestand an technologischem Wissen ohne großen ökonomischen Erfolg einhergeht. Die Autorin versucht, diesen Widerspruch mit Hilfe des Konzepts der "unternehmerischen Kompetenz" zu klären. Die Stärkung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmenssektors erfordert immaterielle Investitionen sowohl in die technologische als auch in die ökonomische Kompetenz. Es gibt einige Hinweise darauf, daß die ostdeutschen Unternehmen solche Investitionen in die ökonomischen Kompetenzen und insbesondere in die Absatzvorbereitung in ihren Strategien nicht genügend berücksichtigen. Da gerade die kleinen und mittleren Unternehmen, die in den neuen Bundesländern einen großen Anteil haben, an einer Eigenkaptialschwäche leiden, ist es möglich, daß ihr Erfolg am Markt auch an der Finanzierung der immateriellen Investitionen scheitert. Aus diesen Gründen könnte in der Aufbauphase des Unternehmenssektors die Finanzierung der immateriellen Investitionen, z.B. durch staatliche Bürgschaften für die Beschaffung von Risikokapital, erleichtert werden.

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