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Die Mechanik des menschlichen Ganges

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  • Ddc:570

Abstract

Die Mechanik des menschlichen Ganges V. Meyer, Mechanik des meneehliohen Ganges. 40.1 Was die i i u t e r n Plenragreiizei~ anbetrifft, so fand Verf. zwar in der Norm keine mesentliohen Abweichungeiz von den gelBiifigen Angaben, eiltdeclrte aber höchst interessante lind v i e es scheint nicht SO selten hierbei vorl~ominende Vmietäten. Uni die Sache gleich zu präcisiren, denlce man sich, man wolle an einem auf dem Bauche liegenden Körper mittels eines lateralwärts vor und zugleich parallel der Wirbelsihile bis znin uiitern Rande der letzten Rippe gefiihrten Kaut- i u d Miiskelschnitts eine Niere exstirpiren, so lrönnte man dabei unyerm~ititeter Weise die Pleurahöhle eröffnet haben lind zwar in einer Liinge von z. B. 1,G Cm., bei einer Entferni~ng um etwa 9 Cm. von der Medianebene. Dieses gewiss überraschende Xreigniss erklärt sich nach P a n s c h wie folgt : I n der Norm entspricht allerdings, wie schon z. B. H e n l e angab, clie Umschlagsstelle der Pleura hinten der halben Höhe des verte- bralen Endes der zwölften Rippe, zieht von da laterdwärts anfangs horizontal, dann allmlihlicli aufsteigend rechterseits iiber das laterale Ende des siebenten Rippenknorpels hinweg, linkerseits aber gewöhn- lich ein wenig tiefer. Als Varietät dagegen kaiin ziinächst die zwölfte Ril~pe fehlen oder rudimentär sein; daher die aiifwiirts folgende irr- tiimlich fiir die zwölfte Rippe genoinmen werden iind hiervon abge- sehen, wie Verf. schon früher nachwies, zirweilen die Ple~ira bis zum Processus transuersus des ersten Lendenwirbels, ja sogar bis zii des- sen unterm Rande, also tim 2,5 om. abilormer Weise nach i~nten sich ers treclcen Bann. Dass unter den beschriebenen Urnst%ndeii leicht eine unbeabsichtigte Eröffiinng der Pleiir,zliöhlc stattfinden köimte, liegt m f der Hand. Um sie zii vermeide11 erscheint CS vor Allem erforderlicli, rechtzeitig clle Rippen (am Lebencleil) von oben, nicht von iulten her, zii ziihlen. W. Krause (Göttingen). Die Mechanik des mensc

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