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Karl Mannheim im Mahlstrom: die Vorlesung von 1930 - ein Beitrag zur Gegenwartsdiagnostik?

Authors
Publisher
Leske u. Budrich
Publication Date
Keywords
  • Social Sciences
  • Sociology
  • Anthropology
  • Sozialwissenschaften
  • Soziologie
  • General Sociology
  • Basic Research
  • General Concepts And History Of Sociology
  • Sociological Theories
  • Allgemeines Zur Soziologie
  • Spezielle Theorien
  • Geschichte Der Soziologie
  • Mannheim
  • K.
  • Lehrveranstaltung
  • Soziologie
  • Weimarer Republik
  • Politische Entwicklung
  • Nationalsozialismus
  • Gegenwart
  • Diagnose
  • Forschungsansatz
  • Forschungsgegenstand
  • Class
  • Sociology
  • Weimar Republic (Germany
  • 1918-33)
  • Political Development
  • Nazism
  • Present
  • Diagnosis
  • Research Approach
  • Research Topic
  • Basic Research
  • Grundlagenforschung

Abstract

Der Autor diskutiert die Frage, ob die Frankfurter Vorlesung Karl Mannheims von 1930 in methodischer und fachlicher Hinsicht tatsächlich einen Beitrag zur Gegenwartsdiagnostik, insbesondere zum aufkommenden Nationalsozialismus, leistete. Ausgehend von Mannheims Positionen zu den "Gegenwartsaufgaben der Soziologie" beschreibt der Autor die institutionellen Bedingungen für die Verbreitung neuer Lehren in der Soziologie und unterzieht die Elemente einer Gegenwartskunde in der Frankfurter Vorlesung einer näheren Betrachtung. Seiner Meinung nach sind der materiale Beitrag und die Vorschläge Mannheims zur Methode der Gegenwartsanalyse unzureichend, wie sie z.B. in seiner Kultivierung der "Distanzierung" zum Ausdruck kommen. Für die gelungene Erkenntnis von Neuem durch eine Zeitdiagnostik scheinen die Begriffe von Engagement und Distanzierung bei Norbert Elias eher geeignet, der auch die Erzählung Edgar Allen Poes über die "Fischer im Mahlstrom" erwähnte, um zu zeigen, welche Bedeutung die Distanzierung für das Überleben hat. (ICI)

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