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Der einfluss des ablagerungsmilieus auf die sandsteindiagenese im mittleren buntsandstein

Authors
Journal
Sedimentary Geology
0037-0738
Publisher
Elsevier
Publication Date
Volume
1
Identifiers
DOI: 10.1016/0037-0738(67)90058-9

Abstract

Zusammenfassung Im Buntsandstein bestehen die Sandsteinzemente aus zwei genetisch unterschiedlichen Gruppen: 1. (A) Zementminerale, die vom Ablagerungsmilieu bestimmt und aus dem Porenwasser, z.T. über die Tone, herzuleiten sind. Hierzu gehören in dem teilweise schwach evaporitischen, nördlichen Sammelbecken Anhydrit, Calcit (z.T. aus Ooiden stammend), Dolomit—Ankerit, Na-Feldspat, Steinsalz, Analcim und Barytocölestin. Im fluviatilen Bereich wird diese Gruppe durch K-Feldspat repräsentiert. Im Ästuar findet sich eine schwache Anreicherung von Chlorit, Mixed Layer und Vermiculit neben den Mineralen des Sammelbeckens. 2. (B) Milieuunabhängige Zementminerale sind Quarz und Glimmerminerale. Die Kieselsäure dürfte grossenteils durch Drucklösung an Quarz-Ton—Kontakten in Sand- und Siltsteinen freigesetzt worden sein, der Glimmer dürfte durch Umkristallisation toniger Matrix entstanden sein. Die häufigste Ausscheidungsfolge der wichtigeren Zementminerale ist Feldspat—Quarz—Calcit—Anhydrit—Dolomit—Steinsalz. Quarz bevorzugt die feineren, Anhydrit die gröberen Sandsteine. Die Quarzzementation im nördlichen Sammelbecken setzte ein, als die Sandsteine etwa 1.000 m tief versenkt waren.

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