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DEUTSCHE LITERATUR IM STREIT DER ALTEN UND JUNGEN IN DER ZEITSCHRIFT VIENAC

Authors
Publisher
University of Zadar
Publication Date
Keywords
  • Vienac
  • Njemačka Književnost
  • Urednici
  • Realizam
  • Moderna
  • Vienac
  • Die Deutsche Literatur
  • Die Redakteure
  • Der Realismus
  • Die Moderne

Abstract

Die Zeitschrift Vienac ist das bedeutendste Unternehmen in den fünf Jahrhunderten der kroatischen Literatur, in dieser Zeitschrift ist der kroatische Realismus entstanden, er ist dort aufgeblüht und verklungen. Die Ablösungen der Redakteure entsprechen den Perioden des Realismus. Um die Wende des Jahrhunderts beginnt die Krise des Realismus, besser als 1896. Bartol Inhof Redakteur dieser Zeitschrift wurde. Das entspricht dem Verklingen des deutschen Realismus nach der Periodisierung von Fritz Martini, der den Schluß des Realismus ins Jahr 1898. setzt und das ist das Ende des Wirkens von Theodor Fontane. In der Krise des Realismus entflammen die Kämpfe der Alten und der Jungen, Vienac überlebte diesen Literaturstreit nicht und ging im Jahr 1903. ein. Dieses Jahr ist auch in der kroatischen Politik ein Wendepunkt. Bartol Inhof versuchte diese Zeitschrift nach der Moderne zu wenden, er hatte keinen Erfolg, musste zurücktreten und dann lösten sich Redakteure in rascher Folge ab. Die deutsche Literatur spielte in diesem Literaturstreit eine bedutende Rolle. Vienac war deklarativ gegen die deutsche Literatur, weil er die kroatische Leserschaft aufbauen wollte und dabei hatte die Zeitschrift auch Erfolg. Kroatien gehörte zum deutschen Büchermarkt und in Kroatien fand das deutsche Buch Absatz. Dazu noch wollten kroatishe Schriftsteller nicht die europäischen Literaturen durch die Vermittlung der Deutschen empfangenn, daher häufige Forderungen nach der Orientierung nach der französischen und russischen Literatur. Unter der Leitung von Vjekoslav Klaić verebbten die Übersetzungen aus der deutschen Literatur fast zur Gänze in der Zeitschrift Vienac, als aber der Literaturstreit entflammte, dann beriefen sich die literarischen Streithähne oft und gerne auf die deutsche Literatur, die sie offenbar gut kannten und bei der sie die umschichtungen in den europäischen Literaturen der Jahrhundertwende gewahrten.

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