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Multipolarität gestalten? : kritische Anmerkungen zur asiatischen und europäischen Debatte und die Notwendigkeit der Stärkung eines "effektiven Multilateralismus"

Authors
Publisher
Deutschland
Publication Date
Keywords
  • Political Science
  • Politikwissenschaft
  • Asien
  • Europa
  • Weltordnung
  • Sicherheitspolitik
  • Eu
  • Unilateralismus
  • China
  • Usa
  • Bundesrepublik Deutschland
  • Kooperation
  • Weltordnung
  • AußEnpolitik
  • Internationale Politik
  • Hegemonialpolitik
  • Unilateralismus
  • Internationale Beziehungen
  • International Relations
  • International Politics
  • Foreign Affairs
  • Development Policy
  • Internationale Beziehungen
  • Entwicklungspolitik
  • Normative
  • Normativ

Abstract

"Nicht nur in Europa debattiert man über die multipolare Weltordnung. Hinterfragt wird etwa das als unipolar und unilateral angesehene Weltbild der USA, denen 'imperiale Phantasien' vorgeworfen werden, zu deren Rolle als 'benign hegemon' es indes keine Alternative gibt. Man mag der US-Außenpolitik eine zunehmende Orientierung auf Präemption bzw. Prävention vorwerfen, doch ist auch die Debatte zum Thema Unipolarität versus Unilateralismus und Multipolarität versus Multilateralismus selbst nicht ohne konzeptionelle Mängel. Das Thema ist komplex, gibt es doch alleine in Amerika vier Schulen - die unipolaren Unilateralisten, die multipolaren Unilateralisten, die unipolaren Multilateralisten und die multipolaren Multilateralisten. Keineswegs homogen ist das Bild des etwa von Deutschland favorisierten Multilateralismus auch in Europa, wo man sich fragt, ob Chinas multipolares Weltkonzept nicht temporärer Natur ist und Peking nicht selbst eine Hegemoniein Asien anstreben werde. Die europäisch-asiatischen Beziehungen haben sich vertieft, aber auch die sozioökonomischen und sicherheitspolitischen Herausforderungen sind gewachsen. Europäer, Asiaten und Amerikaner sollten sich um zielgerichtete Diskussionen bemühen. Sie sollten aber auch einen Ausbau ihrer Kooperation, etwa bei den sicherheitspolitischen Dialogforen, anstreben." (Autorenreferat)

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