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Arthroskopische Refixation proximaler Ausrisse des vorderen Kreuzbands

Authors
  • Achtnich, Andrea1
  • Beitzel, Knut1
  • Imhoff, Andreas B.1
  • Petersen, Wolf2
  • 1 TU München, Abteilung für Sportorthopädie, Klinikum rechts der Isar, Ismaninger Str. 22, München, 81675, Deutschland , München (Germany)
  • 2 Martin-Luther-Krankenhaus Berlin, Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie, Berlin, Deutschland , Berlin (Germany)
Type
Published Article
Journal
Arthroskopie
Publisher
Springer-Verlag
Publication Date
Dec 08, 2017
Volume
31
Issue
3
Pages
207–210
Identifiers
DOI: 10.1007/s00142-017-0182-6
Source
Springer Nature
Keywords
License
Yellow

Abstract

Die arthroskopisch gestützte Refixation einer akuten proximalen Ruptur des vorderen Kreuzbands (VKB) hat das Ziel, die anatomische und biomechanische Integrität des VKB wiederherzustellen. Banderhaltende Verfahren haben in den letzten Jahren wieder neuen Aufwind bekommen. Neben der Weiterentwicklung von Naht- bzw. Refixationsmaterialien und der operativen Technik hat sich aber auch die Indikationsstellung als entscheidender Faktor für das postoperative Ergebnis herausgestellt. Indikationen stellen akute, proximale VKB-Rupturen mit intakter Ligamentsubstanz dar. Entsprechend kann die abschließende Entscheidung zur Ankerrefixation erst intraoperativ erfolgen. Hierbei wird unter arthroskopischer Sicht die intakte Ligamentstruktur mittels Fiberwire-Fäden armiert und an der femoralen Insertion des VKB mit einem knotenlosen Anker refixiert. Anschließend kann additiv eine Mikrofrakturierung erfolgen. Erste Studien zeigen gute klinische Ergebnisse; die Versagensrate liegt derzeit bei bis zu 15 %.

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