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Antisemitismuskritische Bildung als Aufgabe des Religionsunterrichts

Authors
  • Boschki, Reinhold1
  • 1 Abt. Religionspädagogik, Kath.-Theol. Fakultät, Liebermeisterstr. 12, 72076 , (Germany)
Type
Published Article
Journal
Zeitschrift für Pädagogik und Theologie
Publisher
De Gruyter
Publication Date
Jun 08, 2021
Volume
73
Issue
2
Pages
166–177
Identifiers
DOI: 10.1515/zpt-2021-0020
Source
De Gruyter
Keywords
License
Yellow

Abstract

Der Beitrag geht aus von der extremen Zunahme antisemitischer Äußerungen im Internet und damit in der Lebenswelt junger Menschen. Die Grundthese ist, dass religiöse Bildung einen wichtigen Beitrag zur Prävention und Kritik judenfeindlicher Haltungen leisten kann. Dazu werden die theologischen Wurzeln der Judenfeindschaft in der christlichen Tradition reflektiert. Die Substitutionslehre, wonach das Judentum durch das Christentum abgelöst sei, wird als Zentralpunkt theologischen Antijudaismus gekennzeichnet. Dies ist für religiöse Bildung höchst relevant. Ergebnisse einer empirischen Studie zur Erinnerung an den Holocaust im Religionsunterricht bestätigen die Dringlichkeit des Themas Antisemitismus in religiöser Bildung. Abschließend werden einige religionsdidaktischen Realisierungsformen aufgezeigt, die antisemitismuskritische religiöse Bildung ermöglichen.

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