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Akute Beinvenenthrombose – moderne Diagnostik und Therapie

Authors
  • Kröger, K.1
  • Moerchel, C.
  • 1 HELIOS Klinik Krefeld, Klinik für Gefäßmedizin, Lutherplatz 40, Krefeld, 47805, Deutschland , Krefeld (Germany)
Type
Published Article
Journal
Gefässchirurgie
Publisher
Springer Medizin
Publication Date
May 02, 2019
Volume
24
Issue
3
Pages
271–284
Identifiers
DOI: 10.1007/s00772-019-0531-z
Source
Springer Nature
Keywords
License
Yellow

Abstract

Die akute tiefe Becken‑/Beinvenenthrombose (TVT) ist eine in der Regel nicht tödlich verlaufende Erkrankung, die einen lebenslangen Schaden hinterlässt. Bei klinischem Verdacht auf eine TVT müssen eine D‑Dimer-Bestimmung und/oder eine Bildgebung erfolgen. Ist eine zeitnahe Diagnostik nicht möglich, soll mit einer Antikoagulation begonnen werden. Im Vordergrund der Therapie steht die Sicherheit des Patienten. Alle Studien zu thrombusbeseitigenden Verfahren, wie die Thrombolyse, die operativen offenen Thrombektomien und die endovaskuläre Revaskularisation haben keine Vorteile gegenüber der reinen Antikoagulation gezeigt und gehen mit spezifischen Risiken einher. Die Mindestdauer der Antikoagulation beträgt 3 Monate. Danach muss die Entscheidung über eine verlängerte Erhaltungstherapie für jeden Patienten individuell getroffen werden. Die Kompressionstherapie ist in Deutschland ein fester Bestandteil der Behandlung einer akuten TVT, auch wenn die Evidenz für ihre Wirkung bez. der Vermeidung eines postthrombotischen Syndroms gering ist.

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