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De nouvelles modalités de formation des bas salaires dans l'industrie et le BTP

Authors
Journal
Economie et statistique
0336-1454
Publisher
PERSEE Program
Publication Date
Volume
282
Issue
1
Identifiers
DOI: 10.3406/estat.1995.5951

Abstract

Neue Modalitâten bei der Bildung der Niedriglôhne am Ende der achtziger Jahre Fur die Arbeitnehmervon Industrie- und Bauunternehmen mit zehn oder mehr Beschàftigten geriet der ProzeB der Reduzierung der Lohndisparitâten Ende der achtziger Jahre vor der Hintergrund spùrbarer Verânderungen auf dem Arbeitsmarkt ins Stocken. Denn es fand nunmehr eine Zunahme der Disparitâten zwischen den « anfâl- ligsten » Personen auf dem Arbeitsmarkt statt, das heiBt den Jugendlichen, den Frauen und den wenig qualifi- zierten Arbeitnehmem. Dièse Entwicklung lâBt auf eine Zunahme des Dualismus auf dem Arbeitsmarkt schlieBen, von dem, wie man im ùbrigen weiB, hauptsâchlich die anfàlligsten Personen betroffen sind. Neben einem traditionellen Primàrmarkt ist im Laufe der achtziger Jahre ein Sekundârmarkt ent- standen, der sich durch eine geringere Entlohnung, einen verstârkten Arbeitsplatzwechsel und schlechtere Laufbahn-Perspektiven auszeichnet. Die Hypothèse, der zufolge die Zunahme der Disparitâten zum Teil auf eine stârkere Segmentation zurùckzufùhren ist, wird durch die Tatsache erhârtet, daB die Dauer der Betriebszu- gehôrigkeit nunmehr eine geringere Rolle bei der Lohnbildung spielt. Im Vergleich zu den vorausgegan- genen Untersuchungen haben 1 992 weniger Beschâftigte eine iângere Betriebszugehôrigkeit, wâhrend das Durchschnittsalter gestiegen ist. Daneben verringern sich die Lohnunterschiede, die durch die Dauer der Betriebszugehôrigkeit bedingt sind. Ein letztes Zeichen fur dièse Entwicklung ist, daB die Rolle der Unternehmen bei der Entstehung von Lohnunterschieden immer wichtiger wird, wâhrend die Bedeutung der individuellen Faktoren abnimmt.

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