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Einiges vom Binsenastrild und hauptsächlich betreffs der Geschlechtsunterscheidung ausgefärbter Vögel : Fortsetzung

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Nerthus - Einiges vom Binsenastrild und hauptsächlich betreffs der Geschlechtsunterscheidung ausgefärbter Vögel Universitätsbibliothek JCS Frankfurt am Main Sammlung deutscher botanischer Zeitschriften 1753-1914 Nerthus ill. Wochenschr. für Tier- u. Pflanzenfreunde ; Organ für Sammler u. Freunde aller naturwiss. Zweige Einiges vom Binsenastrild und hauptsächlich betreffs der Geschlechtsunterscheidung ausgefärbter Vögel - Fortsetzung Blume, ... Hamburg-Altona, 1902 urn:nbn:de:hebis:30:4-46102 - 23 — wird man zu der Einsicht gelangen, dass das Futter bis zum letzten Reste aus¬ schliesslich den Vögeln zugute kommt, während von dem nach hergebrachter Weise verstreuten Futter mehr als die Hälfte verloren geht. Die Wertschätzung der Fettstoffe als Futtermaterial ist allgemein; den Meisen hängt man seit langem Knochen, Speck- schwarten.mitunge- salzenem Schmalz gefüllte, mittels Fä¬ den aufgehängte Wallnussschalen in die Bäume. Und wenn Plinius als Mittel gegen In¬ sektenschäden den Aushang von Pferdeschädeln in die Gärten empfahl, so hat das eben nichts anderes zu bedeuten, als die Vögel, namentlich Meisen, in unseren Gärten heimisch zu machen, damit sie im Winter ohne Scheu die unter der Rinde verborgenen Larven und Insek¬ ten nachspüren, zur Sommerzeit jedoch die Bäume von den Raupennestern zu säubern. Haben dieVögel diesen Futterbaum, Sinnpflanze Originalaufnahme - lUUHLI, einem natürlichen, von Insekteneiern und Larven dicht bedeckten Baume vergleich¬ bar, kennen gelernt, dann werden sie schon zahlreich einstellen; denn wer vielesbringt, wird manchem etwas bringen, den Körnerfressern und Kerbtierjägern, jedem sein Teil, von der Amsel bis zum Zeisig und Goldhähnchen herab. Der Ornithologe hat alsdann Gelegenheit, an dem freistehenden Futterbaum hin und wieder seltene Irrgäste zu Gesicht zu bekommen, die sich auf versteckten Putterplätzen des Waldes seinen Blicken entziehen, den Futterplätzen in der Nähe menschlicher Wohnungen aus angebore¬ ner Scheu fern bleibe

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