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Toggenburgische Kirchensachen des 17. Jahrhunderts von Alexander Bösch

Authors
Publisher
Zwingliana
Publication Date

Abstract

Z W I N G L I A N A BEITRÄGE ZUR GESCHICHTE ZWINGLIS / DER REFORMATION UND DES PROTESTANTISMUS IN DER SCHWEIZ H E R A U S G E G E B E N V O M Z W I N G L I V E R E I N 1941 / NR. 1 BAND VII / HEFT 5 Toggenburgische Kirchensachen des 17. Jahrhunderts von Alexander Bosch. Herausgegeben von Dr. PAUL BOESCH. Im Jahrgang 1938 der Zwingliana (Bd. VI, Heft 9, S. 499ff.) ver- öffentlichte He in r i ch E d e l m a n n den in der Stadtbibliothek St. Gallen (Vadiana) aufbewahrten Liber f ami l i a r ium personalium des Pfarrers Alexander Bosch (1618-1693), ein interessantes, lebendiges Dokument des schlichten Lebens eines toggenburgischen Prädikanten im 17. Jahr- hundert *. Edelmann schrieb dort in der Einleitung S. 502: „Von A. B. müssen früher außer dem vorliegenden ,Liber' noch weitere chronikalische Aufzeichnungen vorhanden gewesen sein. Um die Mitte des 19. Jahrhunderts berichten sowohl Matthias Hunger- bühler als M. A. Feierabend, welcher beim Wiederaufbau des 1854 ab- gebrannten Dorfes Kappel eine Geschichte dieser Gemeinde verfaßt hat, daß sich noch zwei Handschriften in Privathänden befänden V Auch der Wattwiler Schulmeister J. J. Ambühl hat in seinem Schau- platz' (ca. 1750) Alexander Bosch mehrfach zitiert (Ao. 1666, 1673, 1 Als Nachtrag zu S. 506 und Anm. 46 sei hier folgende Eintragung im Be- völkerungsverzeichnis von 1637 (Staatsarchiv Zürich E II213, S. 98) veröffent- licht: „Hinder dem Hoff, im kleinen nideren heußli: H. Rudolff Schwartzenbaeh, Schulm. in der untern latein. Schul 30 Jar; Frau Regula Wägmann 27 Jar; 5 Kin- der; Tischgänger: 1. Alexander Bosch ein Toggenburger 18jär. Ein Student. Weitere 4. Mägt: 1. Anna Kuonin von Ricken 20jär. kann schryben und läsen. 2. Regeli Simmen von Buchß 15jär." Ob das Anneli oder das Regeli den jungen Studenten „nit ungern gesehen", wie A. B. S. 509 schreibt, ist nicht mehr auszu- machen. 2 Die zwei von Feierabend erwähnten Handschriften dürften wohl der „Liber familiarium" und dieses „Tractätlin" sein.

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