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Die heterodoxe Nutzung des Computers durch Jugendliche als Form der Widerständigkeit gegen orthodoxe Bildungsversuche Erwachsener

Authors
Publisher
Deutschland
Publication Date
Keywords
  • Social Sciences
  • Sociology
  • Anthropology
  • Sozialwissenschaften
  • Soziologie
  • Jugendsoziologie (Inkl. Kindheit)
  • Freizeitforschung
  • Sociology Of The Youth
  • Sociology Of Childhood
  • Leisure Research
  • Bundesrepublik Deutschland
  • Pc
  • Jugendlicher
  • Computerspiel
  • Freizeitbeschäftigung
  • Nutzung
  • Jugendkultur
  • Federal Republic Of Germany
  • Adolescent
  • Computer Game
  • Recreational Activity
  • Utilization
  • Youth Culture

Abstract

www.ssoar.info Die heterodoxe Nutzung des Computers durch Jugendliche als Form der Widerständigkeit gegen orthodoxe Bildungsversuche Erwachsener Steinhardt, Gerald Veröffentlichungsversion / Published Version Zeitschriftenartikel / journal article Empfohlene Zitierung / Suggested Citation: Steinhardt, Gerald: Die heterodoxe Nutzung des Computers durch Jugendliche als Form der Widerständigkeit gegen orthodoxe Bildungsversuche Erwachsener. In: Psychologie und Gesellschaftskritik 14 (1990), 1, pp. 79-96. URN: http://nbn-resolving.de/ urn:nbn:de:0168-ssoar-249960 Nutzungsbedingungen: Dieser Text wird unter einer CC BY-NC-ND Lizenz (Namensnennung- Nicht-kommerziell-Keine Bearbeitung) zur Verfügung gestellt. Nähere Auskünfte zu den CC-Lizenzen finden Sie hier: http://creativecommons.org/licenses/ Terms of use: This Dokument is made available under a CC BY-NC-SA Licence (Attribution-Attribution-NonCommercial-ShareAlike). For more Information see: http://creativecommons.org/licenses/ 79 DIE HETERODOXE NUTZUNG DES COMPUTERS DURCH JUGENDLICHE ALS FORM DER WIDERSTÄNDIGKElT GEGEN ORTHODOXE BILDUNGSVERSUCHE ERWACHSENER Gerald Steinhardt 1. Einleitung Ohne Zweifel üben neue Technologien wie Computer und Telespiele zur Zeit eine große Anziehungskraft auf Jugendliche aus. Sie sind im Umgang mit diesen Geräten oft weitaus unbefangener und integrieren sie eher in ihre Lebens~elt als Erwac~­ sene, welche ihnen mit mehr Skepsis und weniger Verständnis begegnen. Von den ver­ schiedenen Aktivitäten am Computer wird von den Jugendlichen in Freizeitsituatio­ nen das Videospielen bevorzugt, während andere Nutzungsmöglichkeiten wie Program­ mieren, Textverarbeitung oder das Erstellen von Graphiken deutlich weniger beliebt sind (FEHR, Fritz 1988)1! Auch die zunehmende Ersetzung des Videospiel-Gerätes durch Home-Computer ändert daran wenig: 45 %der Computer in bundesrepubliklni­ sehen Haushalten werden ausschließlich zum Spielen verwendet, während maximal 15 % der Zeit am Computer m

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