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The f.c.c. to h.c.p. martensitic phase transformation in CoNi studied by TEM and AFM methods

Authors
Journal
Acta Materialia
1359-6454
Publisher
Elsevier
Volume
45
Issue
2
Identifiers
DOI: 10.1016/s1359-6454(96)00184-x

Abstract

Zusammenfassung Die thermisch induzierte martensitische Phasenumwandlung von der Hochtemperaturphase (f.c.c.) zur Tieftemperaturphase (h.c.p.) wurde in einem Co32% Ni Einkristall mittels Transmissions-Elektronenmikroskopie (TEM), atomarer Kraftmikroskopie (AFM) und Lichtmikroskopie in Verbindung mit Vielstrahlinterferenz (MBI) untersucht. Die quantitative Analyse der TEM Resultate ergibt, daß die Transformation durch Partialversetzungen erfolgt, die gleiche Shockley-Partialburgersvektoren haben und nacheinander auf jeder zweiten dichtest gepackten Ebene abgleiten. Die spitz zulaufenden h.c.p. Lamellen weisen hohe Scherverzerrungen auf und verursachen langreichweitige innere Spannungen, die transformationsinduzierte Plastizität ermöglichen. Die AFM und MBI Ergebnisse zeigen, daß die Scherverzerrungen der Umwandlung in mesoskopischen Bereichen kompensiert werden. Das weist darauf hin, daß die umwandlungsinduzierten Spannungen die Bildung neuer, selbstakkommodierender h.c.p. Lamellenüber einen autokatalytischen Prozess triggern. Es wird darauf hingewiesen, daß eine vorangegangene Untersuchung der umgekehrten Umwandlung (h.c.p. → f.c.c.) im gleichen Material das Auftreten eines anderen, auf atomarer Kompensation basierenden Transformationsmechanismus gezeigt hat.

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