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Zu den Reliquien der Zürcher Stadtheiligen

Authors
Publisher
Zwingliana
Publication Date

Abstract

Papier original fol. im Landesarchiv Appenzell J. Rh. Oblatensiegel ab- gefallen. In Dorso noch einige (TagsatzungsV)notizen, nicht zum Text und zur -Sache gehörend. E. Hahn. Miscellen. Zu Begula Zwingli (S. 323 ff.). Wir wusslen bisher noch keine nähere -Auskunft über die Patin der Regula Zwingli zu geben, die Wittwe Regula Schwend (vgl. S. 324. 383). Jetzt gibt sie uns Herr Pfarrer Julius Studer am Kantonsspital in Zürich, der Kenner der Landenbergischen Familiengeschichte. Er schreibt uns: „Frau Regula Schwend war die Tochter des Johannes Schwend mit dem Zunamen der Jüngste oder der Lange, f 2. März 1488, und der Martha von Landenberg-Greifensee zu Alt-Regensberg, t 10. April 1510. Sie verheiratete sich mit Kaspar Murer von Basel, Burger zu Zürich, 11. Mai 1482, Mitglied des liörnenen Rates 1489, f 1517/18". Zu Zwingli und Erasinus (S. 361). Den Logodädalus hat Zwingli von Erasmus selber gelernt. Ich fand in der Briefsammlung des Erasmus von Nichols p. 284 logodaedala als Adjektiv. Im Text der Leydenerausgabe IIlb 60 kor- respondiert damit: et arte conficta. Der betreffende Brief stammt aus der Zeit der Adagia, wo Erasmus sub voce Daedali opera das Substantiv λογοααίόαλος erklärt (ed. Froben. der opera II. 446). Der Ausdruck ist ihm auch sonst ge- läufig; er findet sich auch auf den ersten Seiten des Hyperaspistes. Es ist ko- misch, dass Zwingli das Wort gerade auf den wirft, von dem er es gelernt hat. P. Wernle. Zu Konrad Schreivogel (S. 408). Als Kuriosum sei festgehalten : Die „Neue Zürcher Zeitung' vom 22. Mai 1904 erwähnt den „berühmten Wiener Drama- turgen Joseph Schreyvogel, den väterlichen Freund Franz Grillparzers". — Statt Klein-Bebenhausen ist S. 412 zu lesen Kloster Bebenhausen. Zu den Reliquien der Zürcher Stadtheiligen (S. 413). In der „Neuen .Zürcher Zeitung" vom 4. März 1904 tritt E. A. S. für die Glaubwürdigkeit des Tongius ein, während im Luzerner „Vaterland" vom 10. April ein Ungenannter -zugibt, bei der Form, in der die Ueberlieferung bis jetzt vorliege, könne

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