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Nutzfischbeobachtungen mittels einer Taucherkugel

Authors
Publication Date
Keywords
  • Biology
  • Fisheries

Abstract

~ 213 - Ein Vergleich zwis:chen dem herkömmlichen SchleppleJ.nensystem(2 x 4 mm Kurr- leine + E-Kabel}tinEl'dem in obiger Versuchsanordnung beschriebenen Schlepp- system (1 x 4 mrnDraht + E-Schleppkabel) ergibt im' Hinblick auf die Fangergeb- nisse keine Unterschiede . G. Freytag und W. Horn Illstitut für Fangtechnik Hamburg Nutzfischbeobachtungen mittels einer Taucherkugel Von sowjetischen Fischereiwissenschaftlern sind'in den vergangenen Jahren inten- sive Anstrengungen unternommen worden, das Verhalten wichtiger Nutzfische und ihre Reaktionen beim Fang zu studieren. Über die Beobachtungen, die mit Hilfe eines Hydrostaten (d. h. eines bemannten Tauchkörpers, der vom verankerten oder treibenden Schiff abgesenkt wurde) gewonnen wurden, ist kürzlich ein zusammen- fassender Bericht veröffentlicht worden. 'Diese Feststellungen sind vor allem des- halb wertvoll, weil sie auf den Fangplätzen unter den tatsächlichen Bedingungen der Fischerei durchgefiihrt wurden und die Beobachtungsmethode die meisten Fische offenbar nicht in ihrem Verhalten beeinflusste •. Die Versuche wurden in der Barents-See und in den Gewässern um Norwegen und Island in den Monaten J:uli/August - also in der Weide- und Regenerationszeit der wichtigsten Nutzfische - durchgeführt. Kabeljau und Schellfisch waren die weitaus häufigsten Beobachtungsobjekte. Diese beiden Fischarten zeigten viel Gemeinsames in ihrem Verhalten. Die größeren Fische (etwa ab 50 cm Länge) kamen in Trupps, die aus nur wenigen Exemplaren bestanden, die kleineren Fische dagegen gewöhnlich in volkreichen Schwärmen vor. Gleichgroße Exemplare beider Arten bildeten oft gemischte Schwärme. Meist standen oder schwammen die Fische ziemlich dicht über dein Boden, mitunter auch im Freiwasser. Nachts standen sie meistens höher als am Tage, doch wurde stets auch ein Teil der Fische am Boden schlafend angetroffen. Diese lagen dann in Grup- pen, mltzusammengefalteten Flossen und teilweise in Seite'nlage wie tot am Boden und reagierten k

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