Affordable Access

Demographie und Sozialstrukturforschung : Überlegungen zu einem Vergleich zwischen amerikanischer und deutscher Sozialdemographie 1930-1960

Authors
Publisher
Deutschland
Publication Date
Keywords
  • Social Sciences
  • Sociology
  • Anthropology
  • History
  • Sozialwissenschaften
  • Soziologie
  • Geschichte
  • Bevölkerung
  • Bevölkerungssoziologie
  • Sozial-/Wirtschaftsgeschichte
  • Historische Sozialforschung
  • Population Studies
  • Sociology Of Population
  • Social History
  • Bevölkerungspolitik
  • Bundesrepublik Deutschland
  • Demographie
  • Diskurs
  • Drittes Reich
  • Forschung
  • Forschungsansatz
  • Fruchtbarkeit
  • Genetik
  • Gruppe
  • Nationalsozialismus
  • Nordamerika
  • Soziale Lage
  • Sozialstruktur
  • Sozialwissenschaft
  • Usa
  • Vergleich
  • Wissenschaft
  • Wissenschaftsgeschichte
  • Wissenschaftstheorie
  • Vergleichende Forschung
  • Population Policy
  • Federal Republic Of Germany
  • Demography
  • Discourse
  • Third Reich
  • Research
  • Research Approach
  • Fertility
  • Genetics
  • Group
  • Nazism
  • North America
  • Social Situation
  • Social Structure
  • Social Science
  • United States Of America
  • Comparison
  • Science
  • History Of Science
  • Philosophy Of Science
  • Comparative Research
  • Historical
  • Historisch

Abstract

'Sozialdemographische Untersuchungen gab es seit den 1930er Jahren nicht nur in den angelsächsischen Ländern, sondern auch im nationalsozialistischen Deutschland. Unabhängig von der Beantwortung der Frage, ob die deutschen Untersuchungen für die NS-Bevölkerungspolitik unmittelbar relevant wurden, macht ein Vergleich zwischen den deutschen Untersuchungen und den Arbeiten in den USA Sinn. Die Eugenikdiskurse in beiden Ländern zeichneten sich durch eine große Argumentationsvielfalt aus - darunter auch spezifisch soziologische Zugangsweisen. Nicht Individuen, sondern Gruppen (in den USA auch: Berufsklassen) und soziale Lagen gerieten als abhängige/ unabhängige Variablen in den Blick beider Sozialdemographien. Dem Autor erscheint bei einem Vergleich gerade die Methodenentwicklung in den beiden Ländern beachtenswert. Er schlägt vor, die methodische Verarbeitung von 'sozialer Ungleichheit/ sozialer Mobilität' in den demographischen Disziplinen zum Ankerpunkt eines wissenschaftshistorischen Vergleichs zu machen. Und er benennt die Gründe, die für diesen Zugang sprechen: darunter die Übernahme einer linearen Vorstellung von Statushierarchie in den empirischen Sozialwissenschaften und die Fokussierung auf den 'Beruf' als soziales Klassifikationsmerkmal.' (Autorenreferat)

There are no comments yet on this publication. Be the first to share your thoughts.