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Über die Entwicklung der Fischerei mit engmaschigen Schleppnetzen

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  • Fisheries

Abstract

- 102 - Die nächste (3.) Jahrestagung der Nordostatlantischen Fischereikommission soll auf Einladung der sowjetischen Regierung vom 11. bis 14. Mai I965 in Moskau stattfinden. D. Sahrhage Institut für Seefischerei Hamburg Über die Entwicklung der rischerei mit engmaschigen Schleppnetzen Zur Jahrestagung der Nordostatlantischen Fischereikommission wurden von den Mitgliedsländern wieder - wie bereits in den Vorjahren - Berichte über die Entwicklung der Fischereien mit engmaschigen Schleppnetzen in der Nordsee und den angrenzenden Gewässern auf Hering, Makrele, Sprott, Sandaal, Stint- dorsch und Krebse vorgelegt. Zusammengefaßt geben diese Berichte einen gu- ten Überblick über den Trend der Entwicklung dieser sog. "Artikel 6 - Fi- schereien" in den europäischen Ländern. Als Vergleichsdaten für frühere Jahre können die in den "Informationen für die Fischwirtschaft", 10. Jahr- gang, Heft 2, Seiten 52/53 dargestellten Angaben herangezogen werden. . Die Fischerei auf Konsumheringe brachte 1963 in allen LKndern mit Aus- nahme von Deutschland und Belgien eine beträchtliche Zunahme der Anlan- dungen gegenüber den Vorjahren. Diese Zunahme war in Norwegen und Däne- mark besonders groß. Die norwegischen Anlandungen stiegen von 13 700 t im Jahresd~rchschnitt 1958-60 auf 39 600 t im Jahre 1963. Während die Heringsanlandungen in der Bundearepublik im gleichen Zeitraum von durch- schnittlich 120 000 tauf 46 800 t (1963) zurückgingen, erhöhten sich die Anlandungen in Holland von durchschnittlich 53 000 t (1958-60) auf 80 000 t (1963) • Die industrielle Fischerei auf Jungheringe hatte 1963 eine ungünstige Saison. Die dänischen Erträge sind anhand der vorliegenden Statistik Echwer zu beurteilen, da in der Anlandung von 277 000 t im Jahre 1963 auch die Mengen von Konsumheringen und Sprotten enthalten sind. In der Bundesrepublik sanken die Anlandungen von rund ,31 000 t (1962) auf nur 1100 t (1963). Der jährliche Durchschnitt 1958-60 lag bei 23 400 t. In etwas stärkerem Maße als

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