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Epidemiologisches Bulletin 36 / 2012

Publisher
Robert Koch-Institut
Publication Date
Keywords
  • Medizin
  • O104:H4
  • Ehec O104
  • Ehec-Ausbruch
  • Ddc:610

Abstract

Epidemiologisches Bulletin des Robert Koch-Instituts Ausgabe 36/2012 Epidemiologisches Bulletin 10. September 2012 / Nr. 36 aktuelle daten und informationen zu infektionskrankheiten und public health EHEC Ergebnisse der Surveillance für In- fektionen mit EHEC O104:H4 nach dem Ende des Ausbruchs 2011 Veranstaltungshinweis Konferenz „Gesundheitsdienst und Wissenschaft: Gemeinsam in öffentlicher Verantwortung“ Meldepflichtige Infektionskrankheiten ▶ Monatsstatistik nichtnamentlicher Meldungen des Nachweises ausgewählter Infektionen Juni 2012 ▶ Aktuelle Statistik 33. Woche 2012 Diese Woche 36/2012 EHEC O104:H4-Infektionen Ergebnisse der Post-Ausbruchs-Surveillance nach dem erklär- ten Ende des Ausbruchs im Sommer 2011 Von Mai bis Juli 2011 ereignete sich in Deutschland ein großer Ausbruch von EHEC-Gastroenteritis (EHEC = Enterohämorrhagische Escherichia coli) ver- ursacht durch den vorher wenig bekannten und sehr seltenen EHEC-Serotyp O104:H4. Mehr als 20 % der Erkrankten entwickelten ein hämolytisch-urämi- sches Syndrom (HUS). Gemessen an der Zahl der gemeldeten HUS-Fälle han- delt es sich um den größten bekannten derartigen Ausbruch weltweit. Als Infek- tionsquelle wurde der rohe Verzehr von aus Bockshornklee-Samen in Deutsch- land gezogenen Sprossen identifiziert, wobei es aber auch zu Folgefällen durch Mensch-zu-Mensch-Übertragung oder andere, wahrscheinlich sekundär kon- taminierte, lokale Lebensmittelvehikel kam. Die meisten Infektionen traten in Norddeutschland auf, mit einem zeitlichen Schwerpunkt des Erkrankungsbe- ginns um den 22.5.2011. Epidemiologische Details des Ausbruchs sind in zahl- reichen Publikationen nachzulesen.1–3 Nach dem für den 4.7.2011 erklärten Ende des EHEC-O104:H4-Ausbruchs in Deutschland hielt das Robert Koch-Institut (RKI) eine intensivierte Surveillance für Infektionen mit dem Ausbruchserreger aufrecht. Ziel war es sicherzustellen, dass eventuell weiterhin auftretende Erkrankungen durch EHEC O104 nicht in Verbindung mit dem

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