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An interdisciplinary and interactive online tool to manage the continuous development of learning objectives in a curriculum

Authors
Journal
Zeitschrift für Evidenz Fortbildung und Qualität im Gesundheitswesen
1865-9217
Publisher
Elsevier
Publication Date
Volume
105
Issue
2
Identifiers
DOI: 10.1016/j.zefq.2010.11.001
Keywords
  • Learning Goal
  • Learning Objective
  • Learning Goal Catalogue
  • Faculty Development
  • Curriculum Development
  • Competencies
  • Lernziele
  • Lernzielkatalog
  • Fakultätsentwicklung
  • Curriculumsentwicklung
  • Kompetenzen

Abstract

Zusammenfassung Hintergrund In den letzten Jahrzehnten ist das verfügbare Wissen in allen Wissenschaften exponentiell angestiegen. Das erfordert eine besondere Strukturierung und Priorisierung der Inhalte der Aus- und Weiterbildung in allen akademischen Disziplinen. In der Medizin wurde bereits in vielen Fakultäten weltweit daran gearbeitet, spezifische und operationalisierte Lernziele zu definieren. Einen entscheidenden Nachteil haben alle diese Lernzielkataloge: Ihre statische Struktur kann eine kontinuierliche Weiterentwicklung der Inhalte nicht abbilden. Methoden Die Lernziele aller Fächer des Heidelberger Curriculum medicinale (HeiCuMed) wurden zusammengeführt, und es wurden ihnen Kompetenzniveaus und -attribute zugeordnet. Um Studierenden, Lehrenden und Curriculumsentwicklern eine einfache und effektive Suchfunktion zu bieten, sind die Lernziele als Heidelberger Lernzielkatalog in einem Online-Portal abrufbar. Ergebnisse Die Oberfläche des Online-Portals ist leicht handhabbar und erlaubt eine individuelle und unbegrenzte Kombination von Kompetenzniveaus und -attributen, um die Suche nach Items einzugrenzen. Studierende und Lehrende erhalten mit der Suchfunktion einen Überblick über Lehr- und Lerninhalte, und sie können den Fortschritt ihrer erworbenen Kompetenzen (Outcome) innerhalb des Curriculums erkennen. Curriculumsentwickler können darin geplante neue Kursinhalte unmittelbar abbilden. Dadurch wird eine rasche Anpassung an den aktuellen Bedarf möglich und eine bisher nicht mögliche Dynamik eines Lernzielkatalogs erreicht. Schlussfolgerungen Alle Mitglieder der Fakultät, Studierende, Lehrende und Curriculumsentwickler profitieren von diesem dynamischen Instrument. Studenten können sich damit auf Kurse und Prüfungen vorbereiten und erhalten einen Überblick über ihren Lernfortschritt im Rahmen ihres gesamten Curriculums. Lehrende und Curriculumsentwickler werden dabei unterstützt, Lernspiralen zu entwickeln und die intendierten Kompetenzniveaus, Kursinhalte und Prüfungen auf einander abzustimmen. In seiner Unmittelbarkeit bildet der Heidelberger Lernzielkatalog aktuelle Weiterentwicklungen des Curriculums sofort im Lernzielkatalog ab – anders als statische Instrumente, die früher oder später einstauben, und unterstützt Curriculumsentwickler in ihrer Arbeit, laufend die intendierten Kompetenzniveaus ihres Curriculums anzupassen.

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