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Lobgesänge und Psalmen : Übertragungen der griechisch-katholischen Dichter des I. bis V. Jahrhunderts

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Universitäts- und Landesbibliothek
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Abstract

Lobgesänge und Psalmen ULB Düsseldorf r^ + 4029 118 01 ö l'Y. I***JI • s 1 LANDES- IIUÜ SlADT- rtlW.IOTHKlC DtiSSfclDOKF 0 3/ 30.fc38 HYMNEN UND LIEDER DER CHRISTLICHEN ZEIT ÜBERTRAGUNGENVON FRIEDRICH WOLTERS ERSTER BAND BERLIN • 1923 • BEI GEORG BONDI LOBGESÄNGE UND PSALMEN ÜBERTRÄGUNGEN DER GRIECHISCH-KATHOLISCHENDICHTER DES I. BIS V. JÄHRHUNDERTS VON FRIEDRICH WOLTERS BERLIN • 1923 • BEI GEORG BONDI f -----------------^ . LANDKS- \ »UMIJ STADT- 1 • HIBI.IOTHEKj dusseijdokfI EINLEITUNG DIESE lobgesänge und psalmen umfassen fast den ganzen metrisch-hymnischen bestand der ersten vier Jahrhunderte der griechisch-christlichen -weit. In diesem Zeitraum spielte der kämpf des jungen glaubens zuerst um sein dasein dann um seine alleingeltung mit dem heidentum und den im eigenen innern entbun¬ denen irrlehren, aber spielte zugleich auch die Vermischung mit diesen geistigen kreisen, ihre Überwältigung durch um- und einformung, die be- wahrung ihrer lebendigen kräfte durch unerbitt¬ liche ausmerze des ganz widerstrebenden und stille anverwandlung des tauglichen heilen und schönen, in dem er die tragenden glieder seiner Weltgeltung fand. Eigenbildung mischung und abstossung also spiegeln diese lieder wieder. Ihr räum istnoch nicht der festumgrenzte derrömisch- katholischen kirche, ihre bilder und formen sind noch nicht die erstarrten der orthodoxen von Byzanz. Vielmehr war nie vorher die geistige weit des abend- und morgenlandes, aus der sie geboren wurden, in solche bewegung der bilder und formen, in solche ausweitung der örtlichen dienste geraten wie eben damals. Seit Alexanders heerzug die pforten des ostens bis zum Indus geöffnet hatte, war von Jahrhundert zu Jahrhundert offenbarer geworden dass die kulte der götter und Staaten der helden boden und grenze verloren, dass mit dem Einen herrscher das Eine weitreich, mit dem grossen reiche der Ein- oder Allgott der weiten die neue jungfräuliche erde überschatten sollte. Aber dieser ungeheuere

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