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Über das Musikerbe der Sächsischen Staatskapelle

Authors
Publisher
Saechsische Landesbibliothek- Staats- und Universitaetsbibliothek Dresden
Publication Date
Keywords
  • Abbildungen Von Dresdner Musikhandschriften (18.-19. Jh.)
  • Abbildungen Deutscher (Nicht-Dresdner) Musikhandschriften (18.-19. Jh.)
  • Abbildungen Ausländischer Musikhandschriften (18.-19. Jh.)
  • Ausländische Musikhandschriften In Der Slub
  • Deutsche (Nicht-Dresdner) Musikhandschriften In Der Slub
  • Dresdner Hofkapelle Im 18. Und 19. Jh.
  • Dresdner Hofnotisten 1720-1850
  • Dresdner Musikhandschriften In Der Slub
  • Dresdner Opernarchiv 1765-1900
  • Dresdner Sammlung Von Werken Johann Adolf Hasses
  • Einbände Der Dresdner Hasse-Musikhandschriften
  • Rism-Titelaufnahmen Von Handschriften Der Slub
  • Kommentare Dazu
  • Sammlungsgeschichte Der Dresdner Musikhandschriften (18.-19. Jh.)
  • Reproductions From Dresden Music Manuscripts (18Th To 19Th Century)
  • Reproductions From German (Non-Dresden) Music Manuscripts (18Th To 19Th Century)
  • Reproductions From Foreign Music Manuscripts (18Th To 19Th Century)
  • Foreign Music Manuscripts In The Slub
  • German (Non-Dresden) Music Manuscripts In The Slub
  • Dresden Court Orchestra In The 18Th And 19Th Centuries
  • Dresden Court Music Scribes 1720 To 1850
  • Dresden Music Manuscripts In The Slub
  • Dresden Opera Archive
  • Ddc:780
  • Rvk:Lp 10300
  • Rvk:Lp 39190
  • Rvk:Lq 80500
  • Rvk:Lr 55620
  • Rvk:Nz 12550
  • Rvk:Nz 14820

Abstract

Bis auf wenige, kurze Zeitabschnitte gehört die Dresdner Hof- (heute Staats-)kapelle seit Jahrhunderten zur Spitzengruppe bezüglich der europäischen Orchesterentwicklung. Ihr Repertoire und dessen Überlieferung sind somit von musikhistorischer Relevanz, dabei aber bislang nicht vollständig erschlossen und infolgedessen von Forschung und Praxis unzureichend wahrgenommen. Hier Lücken zu schließen, ist das Ziel der vorliegenden Publikation. Die als „Drei Studien“ bezeichneten Arbeiten widmen sich der Entstehungs- und Sammlungsgeschichte einer Auswahl von historischem Musiziergut der Kapelle, das sich in der heutigen SLUB befindet. Da mit zeitlichem Abstand entstanden, repräsentieren sie unterschiedliche Erkenntnisphasen der Autorin. Die 1999 bzw. 2002 als Begleittexte zu zwei als Sondereditionen von RISM/A/II veröffentlichten CD-ROM-Katalogen im Druck erschienenen Studien I und II sind im Handel nicht mehr greifbar, so daß ihre digitale Herausgabe wünschenswert war, zumal diese auch die Möglichkeit bot, Korrekturen und Ergänzungen einzuarbeiten. Der Text der der Dresdner Hasse-Sammlung gewidmeten Studie I wird z.B. erweitert durch ein Kapitel zu den originalen Einbänden dieser Sammlung. Zum Text der das Dresdner Opernarchiv behandelnden Studie II wurden vor allem fehlende Register hinzugefügt. Ein Zentralthema beider Arbeiten bilden die Untersuchungen zu den Schreibern der Musikalien. Diese Untersuchungen werden in Studie III erheblich erweitert und zu neuen Ergebnissen geführt. Erstmals liegt nun für die Zeit von 1720 bis 1850 der Umriß einer Geschichte des Dresdner Hofnotistenamtes vor, wobei diesbezügliche Forschungsergebnisse anderer Autoren eingearbeitet sind. Neue Einblicke in die Dresdner höfische Musikgeschichte ließen sich für zwei ihrer repräsentativsten Überlieferungskomplexe gewinnen: die Hasse-Sammlung umfaßt Werke aller Gattungen, die während Hasses 30jährigem Wirken (ab 1731/34) und noch danach für die Musikpflege Bedeutung hatten; das Opern-Archiv schließt auf dem Gebiet der italienischen und später der deutschsprachigen Oper zeitlich an und umfaßt den Fundus von 1765 bis nach 1900. Zu beiden Komplexen sind die Titelaufnahmen in der Datenbank RISM/A/II mit dem Fundortsigel „D Dl“ sowie eine kleine Titelzahl mit Sigel „D Ds“ vorhanden und ergänzend zu den Studien I und II zu benutzen. Hinsichtlich der Schreiber-Bestimmungen sei aber generell auf Studie III mit ihren Abbildungen verwiesen: sie repräsentieren den aktuellen Erkenntnisstand, der in den älteren Arbeiten, ausgenommen die Abbildungen zu ihnen, nicht nachgebessert wurde. Die Abbildungen in ihrer Gesamtheit, nicht zuletzt jene, die den am Dresdner Hof verwendeten Einbänden gelten, sind über die spezielle Dresdner Thematik hinaus interessant für viele europäische Bibliotheken, die seit dem 18. oder 19. Jahrhundert Musikhandschriften Dresdner Ursprungs besitzen, diesen Ursprung aber nicht mehr oder nur ungenau kennen. Der Überlieferungswert der Musikalien, deren Dresdner Herkunft anhand der Abbildungen deutlich wird, dürfte sich in den meisten Fällen gegenüber bisheriger Einschätzung erhöhen.

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