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Der Übergang vom Erwerbsleben in den Ruhestand und Veränderungen des Gesundheitszustandes : Ergebnisse des Lebenserwartungssurveys des BiB

Authors
Publisher
DEU
Publication Date
Keywords
  • Sozialwissenschaften
  • Soziologie
  • Social Sciences
  • Sociology
  • Anthropology
  • Gerontologie
  • Medizinsoziologie
  • Gerontology
  • Medical Sociology
  • Bundesrepublik Deutschland
  • Ruhestand
  • Gesundheitszustand
  • Pensionierung
  • Lebenssituation
  • Lebenssinn
  • Alter Mensch
  • Anpassung
  • Lernen
  • Determinanten
  • Alte Bundesländer
  • Neue Bundesländer
  • Lebenserwartung
  • Überalterung
  • Federal Republic Of Germany
  • Retirement
  • Health Status
  • Pensioning
  • Life Situation
  • Meaning Of Life
  • Elderly
  • Adaptation
  • Learning
  • Determinants
  • Old Federal States
  • New Federal States
  • Life Expectancy
  • Overaging
  • Empirisch
  • Empirisch-Quantitativ
  • Empirical
  • Quantitative Empirical

Abstract

Seit den späten 80er Jahren versucht man stärker die differentiellen Aspekte herauszuarbeiten, also zu zeigen, welche Personen unter welchen Bedingungen in der Pensionierung Gewinne oder Verluste erleben. Die vorliegende Analyse folgt diesem Trend anhand des Lebenserwartungssurveys, der (vorrangig) untersucht, inwieweit der Übergang vom zumeist recht langen Erwerbsleben in den Ruhestand zu Veränderungen in der subjektiven Bewertung des Gesundheitszustandes führt. Zudem gilt es zu klären, inwieweit Zusammenhänge zwischen der früheren Branchenzugehörigkeit, der beruflichen Stellung (Arbeiter, Angestellte, Beamte, Selbstständige) und der beruflichen Tätigkeit sowie zwischen früheren Arbeitsbelastungen (z.B. lange tägliche Arbeitszeiten, körperlich schwere Arbeit, hohe Verantwortung für Menschen u.a.m.) und dem Gesundheitszustand im Ruhestand gegeben sind.Die Untersuchung beabsichtig auch, den in der Öffentlichkeit noch vielfach anzutreffenden Versionen vom "Pensionierungsschock" oder gar "Pensionierungstod" entgegen zu treten. Die Studie zeigt insgesamt, dass der Übergang in den Ruhestand kein Ereignis für sich ist, sondern eine Veränderung im gesamten Lebenskontext mit einschneidenden Umgewichtungen in den äußeren Dispositionsspielräumen von Arbeit/Beruf/Familie und Privatheit, die auch erheblich geänderte Koordinationsleistungen gegenüber früher verlangen. Die Ergebnisse beruhen auf einer 1998 durchgeführten Wiederholungsbefragung bei Personen (Jahrgänge 1952 und früher), die bei der ersten Erhebung 1984/1986 am Erwerbsleben beteiligt waren (Erwerbstätige und Arbeitslose). (ICA2)

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