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Die Wandel der slowenischen Landwirtschaft im gesellschaftlichen Kontext. Vom Feudalismus bis heute

Authors
Publisher
Institute of Social Sciences IVO PILAR
Publication Date
Keywords
  • Povijest Poljoprivrede
  • Slovenija
  • Strani Režimi
  • Tradicija Seljaštva
  • Poljoprivredne Prakse
  • Agricultural History
  • Slovenia
  • Foreign Ruling Entities
  • Peasant Tradition
  • Farming Practices
  • Landwirtschaftsgeschichte
  • Slowenien
  • Fremdherrschaft
  • Bauerntradition
  • Landwirtschaftliche Praktiken

Abstract

Diese Arbeit widmet sich in einem besonderen Teil den unterschiedlichen landwirtschaftlichen Systemen, die Slowenien in seiner geschichtlichen Entwicklung von vormodernen Zeiten bis heute aufzuweisen hat. Seit der feudalistischen Gesellschaftsordnung bis zum Ende des 20. Jahrhunderts befanden sich die slowenischen Bauern stets unter fremder Herrschaft oder in einem fremden Staat, mit dem sie sich nicht identifizieren konnten. Die hier untersuchte chronologische Periode umfasst viele Jahrhunderte und vier verschiedene gesellschaftlichwirtschaftliche Systeme: die Habsburgermonarchie, das Königreich Jugoslawien (Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen), das sozialistische Jugoslawien und das unabhängige, moderne Slowenien. Daher steht hier die Analyse der jeweiligen Auswirkungen im Vordergrund, mit denen sich die unterschiedlichen Gesellschaftsordnungen innerhalb von Struktur und Charakter der slowenischen Landwirtschaft sowie in der Stellung der Bauern selbst bemerkbar machten. Diese Untersuchung möchte in erster Linie die Frage beantworten, welchen Einfluss die unterschiedlichen Gesellschaftsordnungen auf die Landwirtschaft hatten, was in der Fachliteratur dieses Bereichs bislang nicht eingehender behandelt worden ist. Die Verfasser erkannten, dass der starke Einfluss der habsburgischen Monarchie auf die wichtigsten Trends und Reformen der slowenischen Landwirtschaft das ganze 20. Jahrhundert hindurch spürbar war und für gewisse Unterschiede zur Landwirtschaft in den übrigen ehemaligen jugoslawischen Teilrepubliken sorgte. Hierin sind auch die Gründe zu suchen, warum die slowenischen Landwirte reformbereit sind und sich der "Common Agricultural Policy" der EU anschließen wollen.

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