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Die Praxis der Bühnen- und Zwischenaktmusik bei den Theateraufführungen der „Meininger“ während der Regierungszeit Herzog Georgs II. von Sachsen-Meiningen (1866–1914)

Authors
Publisher
Saechsische Landesbibliothek- Staats- und Universitaetsbibliothek Dresden
Publication Date
Keywords
  • Herzogtum Sachsen-Meiningen
  • Hoftheater
  • Hofkapelle
  • Aufführung
  • Inszenierung
  • Drama
  • Bühnenmusik
  • Zwischenaktmusik
  • Geschichte
  • Meininger
  • Ddc:792
  • Rvk:Ap 61800
  • Rvk:Ap 72600

Abstract

Theaterprojekt_090505:Felix Mendelssohn Bartholdy „Sie wirkten vor allem epochemachend durch die Belebung der Kunst der Regie, durch ihre Gestaltung der Volksszenen, durch die Dekoratio- nen und ihre hohe Meisterschaft, Stimmungen durch Licht, Farben und Geräusche zu erzeugen.“1 Soweit die von Alfred Erck und Volker Kern 1999 in ihrem Ausstellungskatalog herausgearbeiteten Charakteristika der „Meininger“ zwischen 1874 und 1890. Nach knapp 200 Jahren zum Teil hochrangiger Musik- und Musiktheaterproduktion im Her- zogtum Sachsen-Meiningen hatten Georg II. und seine dritte Gattin, die ehemalige Hofschauspielerin Helene Freifrau von Heldburg, zunächst das Schauspiel mehr oder minder in die eigenen Hände genom- men, wobei der von Publikum, Presse und Forschung gern aufgegriffene Mythos vom „Theaterherzog“ als dem Schöpfer und Lordsiegelbewahrer der Meininger Inszenierungs-Prinzipien noch intensiver Diskussion bedarf.2 Im Spannungsfeld zwischen Weimar und Bayreuth etablierte Die Praxis der Bühnen- und Zwischenaktmusik bei den Theateraufführungen der „Meininger“ während der Regierungszeit Herzog Georgs II. von Sachsen-Meiningen (1866–1914) Maren Goltz 1 Volker Kern und Herta Müller (Red.), Die Meininger kommen! Hoftheater und Hof- kapelle zwischen 1874 und 1914 unterwegs in Deutschland und Europa, Meiningen 1999, S. 8. 2 Stellvertretend sei Paul Lindau erwähnt, 1895–1899 Intendant des Meininger Hof- theaters, der in seiner fast 5-seitigen Huldigung von 1898 die gesamte Leistung der „Meininger“ auf den Herzog fokussiert, einen Vergleich Georgs II. mit Cäsar herauf- beschwört, die Freifrau auf die „Gefährtin“ reduziert und Ludwig Chronegk mit kei- ner Silbe würdigt. Siehe Paul Lindau, Zur silbernen Hochzeit Sr. Hoheit des Herzogs Georg II. von Sachsen-Meiningen und der Frau Helene Freifrau von Heldburg 18. März 1898, Meiningen 1898. Vgl. Hannelore Schneider und Alfred Erck, Georg II. von Sachsen-Meiningen. Ein Leben zwischen ererbter Macht und künstlerischer Freiheit, Zella-Mehlis und M

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