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Die wirtschaftliche Lage Tirols

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Abstract

• 9 4 7. 'Sachaufwand auch Arbeiterlöhne enthalten sind. Da jedoch das Produktionsvolumen bei weitem noch nicht das Niveau von 1937. erreicht, hat, kann auch, aus diesen groben Schätzungen eindeutig entnommen werden, daß der durch die Staatskasse fließende Teil des Volkseinkommens heute zweifellos großer ist als im Jahre 1937 3). Die Staatseinnahmen Die vom Staat cingehobenen öffentlichen Ab- gaben sind im Bundesvoranschlag 1948 mit 3.557-1 Mill. S fast doppelt so hoch wie im Jahre 1947 veranschlagt. Trotz relativ hoher Überweisun- gen an die Länder und Gemeinden (825-9 Mill. S) decken die dem Bund verbleibenden Öffentlichen Ab- gaben 51-6%' der Gesamteinnahmen und sind damit die wichtigste Finanzierungsquelle des Staatshaus- haltes. Die Staatseinnahmen iin Voranschlag 1948 Mi\], S <Vo Öffentliche Abgaben') 2.731*2 5?'59 Sonstige. Einnahmen der Hoheitsverwaltung2) . . . . . . 515-8 • 9-74 Einnahmen der Betriebe3) . . . 2.047-4 38-67 Gesamteinnahmen . 5.294-4 ioo;oo *) Gesamtertrag der Öffentlichen Abgaben 3-557" 1 Mill. S, abzüglich Uberweisungen an Länder und Gemein- den 825-9 Milk S. 2) Ohne Einnahmen der Postsparkassa. _3) Einschließlich der Einnahmen der Postsparkassa und-des Reingewinns der Österreichischen Tabakwerke. Das hohe Steueraufkommen ka'nn nur dadurch erreicht werden, daß das im Krieg eingeführte Steuersystem im wesentlichen — mit kleinen Ände- rungen — beibehalten wurde und außerdem neue, vor allem indirekte Steuern zusätzlich eingeführt wurden. Die Steuerbelastung des Volkseinkommens, 1) Daß der Staat, insbesondere bei Mangelwaren, einen erheblichen Teil der Gesamtproduktion in Anspruch nimmt, zeigen die Verteilungsquoten der Bewirtschaftung. So wer- den z. B. von bewirtschafteten Baustoffen 20% und von Textilien 40% für den öffentlichen Bedarf abgezweigt. die im Jahre 1937 rund 20% betrug, ist daher gegen- wärtig bedeutend hoher als vor dem Kriege. Das gegenwärtige Steuersystem unterscheidet sich von dem der Vorkr

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