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Zum Formenwandel sozialer Landschaften in der reflexiven Moderne : Individualisierung und posttraditionale Ligaturen

Authors
Publisher
Deutschland
Publication Date
Keywords
  • Psychology
  • Social Sciences
  • Sociology
  • Anthropology
  • Psychologie
  • Sozialwissenschaften
  • Soziologie
  • Soziologie Von Gesamtgesellschaften
  • Persönlichkeitspsychologie
  • Macrosociology
  • Analysis Of Whole Societies
  • Personality Psychology
  • Gesellschaft
  • Soziale Differenzierung
  • Soziale Beziehungen
  • Identität
  • Individualisierung
  • Individuum
  • Globalisierung
  • Modernisierung
  • Soziales Netzwerk
  • Solidarität
  • Society
  • Social Differentiation
  • Social Relations
  • Identity
  • Individualization
  • Individual
  • Globalization
  • Modernization
  • Social Network
  • Solidarity
  • Descriptive Study
  • Basic Research
  • Deskriptive Studie
  • Grundlagenforschung

Abstract

'Dieser Text begründet ein empirisches Forschungsvorhaben, das Veränderungen in der subjektiven Konstruktion sozialer Verortung im globalisierten Kapitalismus untersuchen soll. Ausgangspunkt dafür ist die kontroverse Diskussion der sozialen Folgen von Individualisierungsprozessen. Sie werden häufig unter der Perspektive der Auflösung von traditionalen Vergemeinschaftungs- und Solidarisierungszusammenhängen beschrieben. Allerdings entwickeln sich gegenüber solchen sorgenvollen Gesellschaftsdiagnosen des Zerfalls und der Auflösung des Sozialen auch andere theoretische Perspektiven, die Individualisierungsprozesse keineswegs mit sozialer Desintegration und Entsolidarisierung gleichsetzen. Sie betonen das Entstehen neuer Gestalten des 'eigenen Lebens', zu einem Neustrukturierungsprozess sozialer Figurationen, die sich als 'posttraditionale Ligaturen' kennzeichnen lassen. In ihnen entwickeln sich neue Abstimmungen des sozialen Lebens gegenüber den UInbestimmtheiten von Raum und Zeit, die auf einer charakteristisch veränderten Relation von Subjekt und gesellschafltichen Einbettungen gründen: Das Subjekt wird zunehmend zum Baumeister seiner eigenen sozialen Architektur, und die dabei entstehenden Muster kollektiver Identität würden durchaus eine reflexiv verstandene Form sozialer Verortung ermöglichen.' (Autorenreferat)

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