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Beiträge zur Kenntnis der Uretersteinkrankheit

Authors
Publisher
岡山医学会
Publication Date

Abstract

Seit 1935 beobachteten wir in unserer Klinik 60 Fälle von Uretersteinkrankheit und kamen zu folgenden Resultaten: 1) Der Ureterstein trat meistens beim Manne, seltener bei der Frau, und zwaa im Verhältnis von 5:1 auf. 2) In Bezug auf das Lebensalter ist ihre Häufigkeit am grössten im 21.-30. Lebensjahr, dann im 31.-40. und am kleinsten im unter 20. 3) Gewöhnlich kommt er in der rechten Seite, weniger in der linken und noch seltener in den beiden Seiten zu gleicher Zeit vor. 4) Beruflich kommt er häufig beim Handarbeiter, seltener beim Kopfarbeitenden vor. 5) Die Prädilektionsstelle des Uretersteins wurde erstens in Pars muralis et juxtavesicalis (40,6%), zweitens in Pars pelvina (33,9%) und drittens in Pars lumbalis (20,3%) gefunden. 6) Als suhjektive Symptome pflegt man hauptsächlich Schmerzen (70%) in der kranken Bauch- und Lendenseite zu klagen: Schwerz im 58%, Kolikschmerz im 32%, dumpfer Schmerz im 7%, unangenehmes Gefühl im 2,5%. Andererseits können die Beschwerden oft in der Harnblase verursacht werden, falls der Stein in Pars pelvina stecken bleibt. 7) Bei klarem Harn gibt es doch viele Falle, bei denen man Erythrozyten im Harn mikroskopiseh nachweisen kann. 8) Die Reaktion des Harns aus der Krankenseite war meistens sauer, abernur bei einem Fall fiel sie neutral aus. 9) Im 73% der Fälle wurde das Eiweis im Katheterharn aus der erkrankten Seite positiv nachgewiesen. 10) In 22 Fällen beobachteten wir die Blasensymptome. 11) Die Arten der Steine waren folgendermassen: Harnsäurestein in 6 Fällen, Oxatatstein in 6 Fällen. 12) Die gesamte Nierenfunktionsprüfung: A) Verdünnungs- et Konzentrationprobe. Nierenfunktionsstörungen wurden bei 12 Fällen beobachtet. B) Phenolsulfonphthaleinproaè. Nur ein Fall zeigte einen abnorm geringen Prozentsatz der Farbstoffausscheidung. 13) In 48 Fällen wiesen wir den Steinschatten durch die Röntgenaufnahme nach. 14) In 36 Fällen beobachten wir die folgenden Heilresultate. A) Geheilt durch unblutige Behandlung (25 Fälle). B) Geheilt durch blutige Behandlung (11 Fälle).

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