Affordable Access

Die Auswirkung von automatischen Gedanken und Prüfungsangst auf den Prüfungserfolg bei Studenten

Authors
Publisher
Institute of Social Sciences IVO PILAR
Publication Date

Abstract

Die vorliegende Arbeit untersucht die Wirkung von automatischen Gedanken und Prüfungsangst, die den Prüfungserfolg bei Studenten beeinflussen. Der eigens für diese Untersuchung entworfene Fragebogen sollte automatische Gedanken ermitteln, die während des Lernens sowie in der Prüfungssituation selbst im Hintergrund stehen. Die Auswertung der Untersuchung ergab vier verlässliche und interpretierbare Faktoren: Angst vor Misserfolg; Angst, die Eltern zu enttäuschen; positive Gedanken; unzulängliche Motivation und mangelndes Interesse. Der dieser Untersuchung angepasste Spielberger-Fragebogen zur Ermittlung von Prüfungsangst ergab zwei interpretierbare Faktoren: emotionale und physiologische Aspekte einerseits sowie einen kognitiven Aspekt der Prüfungsangst andererseits. An der Untersuchung nahmen 337 Studenten höherer Semester verschiedener Studiengänge teil. Man stellte fest, dass alle drei Typen negativer Gedanken (Angst vor Misserfolg; Angst, die Eltern zu enttäuschen; unzulängliche Motivation) ein wesentlicher Prädiktor für die Prüfungsangst in einer spezifischen Prüfungssituation sind. Dasselbe gilt nicht für positive Gedanken; diese sind wesentliche Prädiktoren für den durchschnittlichen Prüfungserfolg des jeweiligen Studenten, neben den erwähnten negativen Gedanken, die hervorgehen aus der Angst, dass man im Falle eines Misserfolgs die Eltern enttäuschen könnte, sowie aus unzulänglicher Motivation und mangelndem Interesse.

There are no comments yet on this publication. Be the first to share your thoughts.