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IWH-Bauumfrage Ostdeutschland zum Jahresauftakt 2004: Finanzielle Lage unter temporären Einflüssen 2003 stabilisiert

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Abstract

Microsoft Word - WIWA.doc Aktuelle Trends Udo Ludwig Produktionswachstum 2004 mit „Gratisgabe“ des Kalenders – ein Kommentar Siegfried Beer Der Aufbau forschungsintensiver Industrien kommt in Ostdeutschland voran Andrea Besenthal Tariftreuegesetze – kein Mittel zur Angleichung der Wettbewerbsbedingungen im Baugewerbe Cordula Winkler Die Wirtschaftsstruktur der ostdeutschen Großstädte: Ökonomische Unterschiede nehmen zu Brigitte Loose IWH-Bauumfrage Ostdeutschland zum Jahresauftakt 2004: Finanzielle Lage unter temporären Einflüssen 2003 stabilisiert Bärbel Laschke IWH-Industrieumfrage im Januar 2004 2/2004 11.02.2004, 10. Jahrgang Wirtschaft im Wandel 2/2004 34 Nach wie vor hohe Intensität des Strukturwandels in der ostdeutschen Industrie Intensität des Strukturwandels im Verarbeitenden Gewerbe 0,0 1,0 2,0 3,0 4,0 5,0 6,0 1992 1993 1994 1995 1996 1997 1998 1999 2000 2001 2002 Westdeutschland Ostdeutschland - Euklidische Norm* - Quelle: Statistisches Bundesamt; Berechnungen des IWH. Die Intensität des Strukturwandels im Verarbeitenden Gewerbe Ostdeutschlands (berechnet auf Basis von 241 Wirtschaftszweigen) hat sich seit Beginn der neunziger Jahre deutlich verringert, liegt aber immer noch höher als in Westdeutschland. Dahinter verbirgt sich, wie in diesem Heft noch genauer gezeigt wird, die zunehmende Modernisierung in der ostdeutschen Industrie: Branchen der Spitzen- technologie und (wenngleich weniger deutlich) der höherwertigen Technologie gewinnen an Bedeu- tung, während eher traditionelle Branchen an Gewicht verlieren. Insoweit ist die hohe Intensität des Strukturwandels, auch wenn sie für die Betroffenen Anpassungslasten auferlegen mag, etwas Positi- ves. Damit verbunden sind nämlich Produktionsverlagerungen hin zu eher produktivitätsstarken Bran- chen, und damit verbessert der Strukturwandel nicht nur die Ressourcenallokation, sondern führt auch dazu, dass die nach

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