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Zur Gründungszeit der Bernischen Landeskirche

Authors
Publisher
Zwingliana
Publication Date

Abstract

- 113 — Conrad Schönberger von Strassburg, den lutinisten, angenommen und bestellt haben und ime, zu einem järlichen Ion ze geben, zugesagt haben nämlichen ein behusung, vier füder holtzes, jeder fronvasten zwen müdt dinckels und ouch jeder fronvasten dry U pfennig, und das alls lang er sich woll haltet und uns gevellig sin wirt in krafft diss brieffs. Datum 3 octobris anno &c. xxxj0". Schon nach lJ/2 Jahr erhielt der Lautenist seinen Abschied. 1533, Februar 5: „Den luttenist geurloubet, 10 krönen in seckel, damit er hinweg kommen mög, und die fronvasten ussrichten". (Staatsarchiv Bern, Teutsch Spruchbuch E E, 442 und Ratsmanual 23S/m- Vgl. de Quervain, kirchliche und soziale Zustände in Bern unmittelbar nach der Einführung der Reformation. S. 72.) A. Fluri. Zur Gründungszeit der Bernischen Landeskirche. Wir kommen hier auf eine Dissertation zurück, die wir erst kurz avisieren konnten, die aber eines einlässlicheren Hinweises würdig ist. Ihr Titel lautet: „Kirchliche und soziale Zustände in Bern unmittelbar nach Einführung der Reformation, 1528—1536", von Dr. T h e o d o r de Querva in . Die Schrift behandelt den wichtigen Zeitabschnitt, in dem die reformatorische Neugestaltung Berns vor sich ging, bis zu dem Jahr, in dem sie im Wesentlichen zum Abschluss kam, und in wel- ches auch der Tod ihres hauptsächlichsten Führers, Berchtold Hallers, fällt. Das Thema ist also von hervorragendem Interesse und ohne Zweifel auch zeitlich richtig abgegrenzt. Wie er schon durch den Titel andeutet, will der Verfasser nicht eine einheitliche Darstellung von geschlossenem, pragma- tischem Charakter geben; er begnügt sich, die wichtigsten Seiten damaliger Entwicklung einzeln in zwölf Kapiteln neben einander zu beleuchten, um dann dem Gesichtspunkt der ursächlichen Ver- kettung nur noch nachträglich, durch eine kurze zusammenfassende Übersicht, einigermassen gerecht zu werden. Dieses Verfahren schlug er ein, weil er dabei das Beste, was er zu bieten hatte, ein überaus r

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