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Kinderlyrik der Gegenwart – Formen der Vermittlung

Authors
Publisher
Arbeitskreis Das Gute Jugendbuch (Heiligenhaus)
Publication Date
Keywords
  • 830 Deutsche Literatur

Abstract

Max Kruse weiß von Kalendergeschichten Lieder, Verse und Geschichten — rund und voll ist so ein Jahr. Was wir euch davon berichten, ist so bunt wie ein Basar: Eine Träne zu verkaufen! Oder auch der Morgenstern, hier von einem Wal das Schnaufen, oder da ein Pflaumenkern. Wollt ihr was vom Leben wissen, oder gar ein Wort vom Tod? Schätzt ihr mehr die Leckerbissen, oder eßt ihr Vollkornbrot — Wollt ihr Schnee in dicken Flocken oder Sonnenglut am Strand, freut ihr euch an Weihnachtsglocken? Lest ihr gerne und gespannt? Liebt ihr wildes Maskentreiben, Karneval und Blechmusik? Oder wollt ihr häuslich bleiben? Habt ihrs mit der Politik? Wenn im Herbst die Vögel fliegen, träumt ihr dann von Afrika? Möchtet ihr beim Fußball siegen, spielt ihr gerne Tombola? Segelt ihr auf Ozeanen, oder taucht ihr tief ins Meer? Fegt ihr über Aschenbahnen, jagt ihr Tiger mit dem Speer — Alles, alles könnt ihr haben, denn dies alles hat das Jahr. Grenzenlos sind seine Gaben, farbenfroh und wunderbar. Jedes Blättchen am Kalender weiß von einer neuen Mär, denn das Jahr ist ein Verschwende'/, ein Geschichten-Millionär. Wenn wir euch von ihm berichten, sei(s so bunt wie ein Basar: viele Seiten voll Geschichten — ein Kalenderbuch durchs Jahr. Aus Barbara Bartos-Höppner, Kalendergeschichten. Arena-Verlag, Würzburg 1977 Kurt F r a n z Kinderlyrik der Gegenwart - Formen der Vermittlung „Krise" der Lyrik Der Begriff Lyrik läßt bei manchem Erwachsenen unangenehme Erinnerungen an seine Schul- zeit aufkommen, an das Interpretieren, Auswendiglernen und Vortragen von gereimten Texten. Gerade hier, in der Vermittlung von Gedichten durch die Schule, suchen deshalb viele Kritiker die Begründung für die heute praktisch bei fast allen erwachsenen Menschen fehlend« Lyrik- rezeption; doch muß man feststellen, daß sich die Unterrichtsmethoden längst geändert haben, der Zustand jedoch nicht anders geworden ist. Umstritten war der „Gebrauchswert" der Lyrik schon immer

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