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Prüfung von Kartoffelsorten auf deren besondere Eignung für den ökologischen Landbau (Verbundvorhaben)

Keywords
  • Production Systems
  • Breeding
  • Genetics And Propagation
  • Root Crops

Abstract

Das hier beschriebene Projekt ist Teil eines Verbundvorhabens, das folgende Teilprojekte umfasst: FKZ 09OE001, FKZ 09OE002 Alle in Organic Eprints archivierten Projektbeschreibungen und Veröffentlichungen zu diesem Verbundvorhaben finden Sie unter folgendem Link: http://orgprints.org/cgi/saved_search?savedsearchid=1209 Vorhabenziel Das Vorhaben versteht sich als Ergänzung zu der vom Bundessortenamt (BSA) seit langem praktizierten Wertprüfung von Kartoffelzüchtungen. Es sollen weitere Sortencharakteristika für den ökologischen Kartoffelbau identifiziert, bewertet und als zusätzliche Auswahlkriterien der einschlägigen landwirtschaftlichen Beratung, aber auch der Praxis zugänglich gemacht werden. Arbeitsplanung Die Projektbeteiligten sind mit dem Arbeitskreis „Versuchswesen im Ökologischen Landbau“ des Verbandes der Landwirtschaftskammern und dessen Arbeitsgruppe „Ökokartoffeln“ eng verbunden. Sie arbeiten in diesem Zusammenhang bereits seit vielen Jahren eng zusammen. In die projektbegleitende Arbeitsgruppe ist neben der Universität Kassel mit ihrem eigenständigen Projektteil auch das Bundessortenamt eingebunden. Auf insgesamt sieben Standorten in sechs Bundesländern werden über drei Anbaujahre Sortenprüfungen mit identischen Sortimenten (früh, mittelfrüh) in Exaktversuchen auf langjährig ökologisch bewirtschafteten Praxisschlägen angelegt. Auf allen Standorten wird nach einem einheitlichen Versuchsplan vorgegangen. Grundsätzlich stehen die Versuche auf Praxisschlägen im Fruchtfolgeglied Kartoffel. Das Pflanzmaterial wird für alle Standorte zentral beschafft, aber vor Ort vorgekeimt. Analysen und Bonituren erfolgen vegetationsbegleitend. Für die vorgesehenen vier Zeiternten sind verbindliche Vereinbarungen mit festgelegten Intervallen getroffen. Knollenproben der Lagersorten aus der Haupternte aller Standorte werden in der Versuchsstation Dethlingen unter Praxisbedingungen gelagert. Nach drei und sechs Monaten erfolgt eine Bonitur der Lagereignung sowie der äußeren Knollenqualität. Die gewonnenen Daten werden vor Ort im PIAF-Format (Planung, Information, Auswertung, Feldversuchswesen), welches alle beteiligten Ländereinrichtungen nutzen, eingegeben und zentral in der Landwirtschaftskammer Niedersachsen verrechnet. Auch das BSA bedient sich dieser Software. Ergebnisverwertung Die Ergebnisse werden möglichst zeitnah nach der Ernte statistisch verrechnet den Projektpartnern zur Verfügung gestellt. Die Verbreitung der Ergebnisse erfolgt in Veranstaltungen und in der Fachpresse nach vorheriger Absprache sowohl regional als auch zentral. Länderdienststellen, die nicht am Projekt teilnehmen, werden in den Informationstransfer mit einbezogen. Angaben zur Finanzierung des Projekts finden Sie im Förderkatalog des Bundes unter http://foerderportal.bund.de/foekat/jsp/StartAction.do. Bitte geben Sie in das Suchfeld eine 28 plus das Förderkennzeichen (FKZ) des BÖL-Projektes ein, z.B. 2808OE212 für das BÖL-Projekt mit der FKZ 08OE212.

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