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High-temperature transformations of gelatin

Authors
Journal
European Polymer Journal
0014-3057
Publisher
Elsevier
Publication Date
Volume
4
Issue
2
Identifiers
DOI: 10.1016/0014-3057(68)90039-6

Abstract

Zusammenfassung Die Feststellung des möglicherweise stattfindenden Schmelzens von Gelatine im Temperaturbereich von 150° bis 250° wird dadurch erschwert, dax durch restliche, 'fest gebundene Feuchtigkeit der Proben Verluste auftreten, und dadurch, dax chemische Zersetzung stattfindet. Die Ergebnisse einer differentialthermoanalytischen und einer thermogravimetrischen Untersuchung verschiedener dehydratisierter Gelatinen unter Stickstoffatmosphäre wurden mit weiteren unter- stützenden Messungen kombiniert; diese zeigten, dax nicht-oxydative Pyrolyse über 200° einsetzt und bei einer Heizrate zwischen 1° und 10°/Min. Bei 230° +- 3° C beginnt eine tiefgreifende endothermische Umwandlung der Gelatine, die ihr Maximum bei 241° +- 4° erreicht; diese Umwandlung, obwohl dem Schmelzen ähnlich, ist eindeutig von einer irreversiblen chemischen Zersetzung begleitet. Unter 200° kann das Protein bei entsprechenden Erhitzungsraten ohne Verlust seiner besonderen chemischen Natur untersucht werden. Es wurde gefunden, dax die erhaltenen Ergebnisse unabhängig sind von der Herkunft der Gelatine und von verschiedenen anderen Arten üblicher präparativer Behandlung. Es scheint daher, dax das thermische Verhalten von Gelatine im Bereich von 150° bis 250° in erster Näherung charakteristisch ist für eine makromolekulare Substanz mit speziellen Eigenschaften im unverdünnten (festen) Zustand.

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