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Macht Arbeitslosigkeit rechtsextrem?

Authors
Publisher
Deutschland
Publication Date
Keywords
  • Political Science
  • Social Problems And Services
  • Politikwissenschaft
  • Soziale Probleme Und Sozialdienste
  • Political Process
  • Elections
  • Political Sociology
  • Political Culture
  • Social Problems
  • Politische Willensbildung
  • Politische Soziologie
  • Politische Kultur
  • Soziale Probleme
  • Alte Bundesländer
  • Neue Bundesländer
  • Bundesrepublik Deutschland
  • Rechtsradikalismus
  • Arbeitslosigkeit
  • Autoritarismus
  • Antisemitismus
  • Ausländerfeindlichkeit
  • Politische Einstellung
  • Soziale Ungleichheit
  • Vorurteil
  • Old Federal States
  • New Federal States
  • Federal Republic Of Germany
  • Right-Wing Radicalism
  • Unemployment
  • Authoritarianism
  • Antisemitism
  • Xenophobia
  • Political Attitude
  • Social Inequality
  • Prejudice
  • Empirical
  • Quantitative Empirical
  • Empirisch
  • Empirisch-Quantitativ

Abstract

Auf der Grundlage sozialwissenschaftlicher Befragungen in der Bundesrepublik Deutschland untersucht der Beitrag die folgenden Fragestellungen: (1) Äußern Arbeitslose rechtsextremere Einstellungen als andere Bevölkerungsgruppen? (2) Wie lässt sich dies gegebenenfalls erklären? Mit dem Konzept "Rechtsradikalismus " wird ein umfassendes Einstellungssyndrom erfasst, das von natürlichen Ungleichheiten ausgeht, das Recht des Stärkeren betont, Gewalt befürwortet und autoritäre Strukturen akzeptiert. Es schließt als solches mehrere Subdimensionen wie Ausländerfeindlichkeit, Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus, Nationalismus, Autoritarismus, Demokratiefeindlichkeit usw. ein. Die Ergebnisse verdeutlichen einen indirekten Zusammenhang zwischen Erwerbslosigkeit und rechtsradikalen Einstellungen, wobei Erwerbslosigkeit dazu führen kann, dass die eigene Wirtschaftslage schlechter eingeschätzt wird und in der Folge politische Unzufriedenheit und rechtsradikale Einstellungen verstärkt werden. (ICA)

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