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Das juvenile Nasenraehenfibrom Histochemische Befunde und Hormontherapie

Authors
Journal
Acta Histochemica
0065-1281
Publisher
Elsevier
Publication Date
Volume
59
Issue
2
Identifiers
DOI: 10.1016/s0065-1281(77)80040-8

Abstract

Zusammenfassung An insgesamt 6 Fällen des typischen juveniles Nasenrachenfibroms (NRF) wurden bausteinund enzymhistochemische Reaktionen durchgeführt. In der engeren Umgebung der Gefäße fanden sich vorwiegend neutrale Mucopolysaccharide, während in der übrigen Interzellularsubstanz und in den Fibroblasten und Mastzellen vor allem reiehlich saure Mucosubstanzen nachweisbar wares. Die Proteinreaktionen zeigten einen auffallend starken Gelhalt von basischen Proteinen in Fibroblasten, Mastzellen and Gefäßumgebung. In den Mastzellen und Fibroblasten wurden reiehlich Tryptopban, in Fibroblasten und Gefäßumgebung erhebliche Mengen Tyrosin gefunden. Die alkalische Phosphatase war in den Fibroblasten und Mastzellen, vor allem in unreifer wirkenden Gewebsbezirken, in großer Intensität nachweisbar. Starke Reaktivitäten der sauren Phosphatasen in allen Zellen des Gewebes weisen auf intensive lysosomale Aktivitäten und bedeutende Sekretions-vorgänge hin. Die Reaktion auf LDH als Repräsentant des Energiestoffwechsels fällt in allen Zellen and in der Gefäßumgebung sehr kräftig aus. Die histochemische Untersuchung tines NRF-Preparates nach Cytonal-Therapie ergab einen Abfall der gesamten Enzymaktivitäten, wobei vor allem die Verminderung der sauren Phosphatasen von besonderer Bedeutung zu sein scheint. Bausteinhistochemisch fanden sich qualitativ und quantitativ keine deutlichen Veränderungen. Ein vergleichsweise untersuchtes Präparat eines gewölmlichen, gestielten Fibroms des Nasenrachens zeigte vergleichbare enzymhistochemische Bilder, abgesehen von einer intensiven Reaktion der unspezifischen Esterase, die beim NRF nicht vorkommt. Die Koblenhydratreaktionen zeigten Unterschiede zum NRF.

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