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Westdeutsche Industrie : aktiv aus der Krise ; Ergebnisse einer telefonischen Sonderumfrage bei ausgewählten Teilnehmern der "Prognose 100"

Authors

Abstract

Ausgewählte Teilnehmer der "Prognose 100"-Umfrage wurden zwischen dem 24. und 30. Mai 1994 über den geplanten und erwarteten Umsatz und nach der kurz- und mittelfristigen Entwicklung der Fixkosten und Produktivität befragt. Der Bericht faßt die Ergebnisse der Umfrage zusammen. Über zwei Drittel der Unternehmen hatten ein gutes Vierteljahr nach der vorhergehenden Befragung und hielten an ihren Umsatzplänen für 1994 fest. Für 1995 werden überdurchschnittliche Umsatzzuwächse erwartet. Für die folgenden Jahre wird eine Stagnation der Umsätze auf hohem Niveau prognostiziert. Bei der Veränderung der fixen Kosten bis Ende 1994 erwarten 46 % eine Verringerung von über 3 % gegenüber der Rezession. Bis 1997 werden 59 % der Befragten die fixen Kosten weiter senken, allerdings mit unterschiedlicher Intensität. Die Produktivität entwickelte sich in den befragten Industrieunternehmen 1992 und 1993 meist sehr unbefriedigend. Etwa jedes sechste Unternehmen berichtet von stagnierender und fast jedes dritte sogar von sinkender Produktivität. Zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit beschränken sich nur wenige Unternehmen schwerpunktmäßig auf weitere Kostensenkungsprogramme. Dagegen werden beim Export mit den USA und Südostasien wachsende Zahlen gemeldet.

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