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Newsletter / Frankfurter Klinikallianz. Nr. 1, 2005

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  • Ddc:610

Abstract

RZ_FKA-Newsletter 04/05 Hepatitis B und C ist es besonders wichtig, Leberherde, die verdächtig auf ein hepatozellulä- res Karzinom sind, früh genug zu erkennen. Hier hat die Verwendung von lungengängigen kon- trastverstärkenden Substanzen die Treffsicherheit in der Ultraschalldiagnostik erheblich verbessert. Auch zur Therapiekontrolle nach der Anwendung lokaler Behandlungsverfahren lässt sich dieses Verfahren gut nutzen. Und wenn die Krankheit fortschreitet und ein hepatozelluläres Karzinom entsteht oder eine Zirrhose die Leber zerstört, so bleibt als ultima ratio immer noch die Transplantation. Auch hier hat es in der Vergangenheit große Fortschritte gegeben. Die Ein-Jahres-Überlebensrate liegt mit- tlerweile bei 80 Prozent und bei 70 Prozent nach fünf Jahren – auch bei Hepatitis B und C. Da die Viren nicht nur in den Leberzellen persistieren, kehrt die Krankheit allerdings bei 95 Prozent der Patienten nach der Transplantation innerhalb der ersten Wochen oder Monate wieder zurück. Damit die Leber nicht erneut Schaden nimmt, werden bei Hepatitis B dauerhaft Hepatitis-B-Im- munglobuline gegeben (während der Transplan- tation und in den ersten Wochen danach hoch dosiert intravenös). Anschließend wird die Dosis anhand des anti-Hbs-Antikörperspiegels einge- stellt. Bei Hepatitis C gibt es noch keine Reinfek- tionsprophylaxe. Bei jedem zweiten Transplan- tatempfänger persistiert die Krankheit mit mäßig aktivem chronischem Verlauf bei guter Lebens- qualität. Lediglich bei 10 Prozent der Empfänger wird innerhalb von zwei Jahren aufgrund eines schweren fibrosierenden Verlaufs eine erneute Transplantation nötig. Das Management zur Ver- meidung einer Abstoßungsreaktion besteht heu- te immer in einer Kombinationstherapie aus Glukokortikoiden, Ciclosporin und Tacrolimus. Die Transplantationschirurgie selbst kann auch mit einigen Neuerungen aufwarten. So spielen dank spezieller chirurgischer Techniken Probleme mit der Pf

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