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Fast forward in Berlin 2011 – die AKMB-Jahrestagung auf dem 100. Deutschen Bibliothekartag

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AKMB-news: Informationen zu Kunst, Museum und Bibliothek
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44 AKMB-news 2/2011, Jahrgang 17 Fast forward in Berlin 2011 – die AKMB-Jahrestagung auf dem 100. Deutschen Bibliothekartag Fast forward – Recherchetools für die Kunst- und Museumsbibliothek der Zukunft war die diesjäh- rige AKMB-Jahrestagung überschrieben, die am Vormittag des 8. Juni im Rahmen des „Ju- biläumsbibliothekartages“ im Estrel Convention Center in Berlin abgehalten wurde. Gekommen waren circa 70 Interessentinnen und Interessen- ten, die die beiden Vorträge über derzeit laufende Projekte aus den Bereichen Digitalisierung, Er- schließung, Recherche und Ressourcennutzung hören wollten. Zunächst aber bezog sich Isabelle Kirgus (UB Bern) in ihrer Moderation auf das Motto fast for- ward, indem sie erst einmal auf die rewind-Taste drückte, um einen Blick zurück auf die in den letz- ten Jahren im Bereich der Kunst- und Museums- bibliotheken entwickelten Werkzeuge und Porta- le zu werfen. Sie erwähnte etwa den als Virtueller Katalog Kunstgeschichte gestarteten, heute unter dem Namen artlibraries.net firmierenden kunst- wissenschaftlichen Meta-Bibliothekskatalog, der auf der KVK-Technik basiert.1 Dann den Kunst- bibliotheken-Fachverbund Florenz – München – Rom (Kubikat), der Mitte 2011 seine Bestände in den Bibliotheksverbund Bayern (BVB) mig- riert hat, dabei als „Verbund im Verbund“ erhal- ten bleibt, gleichzeitig das Deutsche Forum für Kunstgeschichte (Paris) als neuen Partner hinzu- gewinnt und sich ab Juli 2011 mit einem neuen (Aleph-)OPAC-Interface präsentiert.2 Schließlich die DFG-geförderten „Virtuellen Fachbibliothe- ken“ ViFaArt und arthistoricum.net, die Ende 2011 unter dem Label arthistoricum.net zusam- menwachsen werden.3 Nicht vergessen wurde beim rewind aber auch die zeitweise krisenhafte Entwicklung der Bibliography of the History of Art (BHA)4, deren Bearbeitung durch das Getty Research Institute im Jahre 2009 zunächst einmal eingestellt wurde, bis dann in der Firma ProQuest ein Kooperationsunternehmen gefunden werden konnte, das die – nach wie

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