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Diskutieren in der frühen Bundesrepublik : zur Kulturgeschichte des "besseren Arguments" zwischen Re-education und Studentenbewegung

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Deutschland
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Abstract

"Das Paper untersucht die frühe Bundesrepublik in kommunikationsgeschichtlicher Perspektive und historisiert Annahmen über dialogisch-rationale Kommunikation, die dem Konzept der Zivilgesellschaft als normative Prämisse eingeschrieben sind. Ausgehend von der westdeutschen Studentenbewegung der sechziger Jahre wird argumentiert, dass das alltägliche Vertrauen in die Gesprächsform 'Diskussion' als vermeintlich dialogisch-rationaler Handlungsmodus historisch variabel ist und sich die Praxis alltäglichen 'Diskutierens' im Spannungsfeld von überhöhten Erwartungen an und ernüchternden Erfahrungen mit Kommunikation verändert hat. Vermutet wird, dass regelgestützte Diskussionen (z.B. Podiums, Fernseh- und Kommunediskussionen) von den vierziger bis in die siebziger Jahre in der westdeutschen Gesellschaft insgesamt eine sukzessive Aufwertung und Institutionalisierung erfuhren. Dieser Prozess war von Brüchen, Gegenläufigkeiten und Ambivalenzen gekennzeichnet. Er wurde eventuell in der Nachkriegszeit durch die alliierte Politik der 'Re-education' angestoßen, erreichte im Umfeld der Studentenbewegung der sechziger Jahre einen konfliktträchtigen Höhepunkt und verweist nicht zuletzt auf die Amerikanisierung der bundesrepublikanischen Gesellschaft." (Autorenreferat)

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