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Über die Flora der Umgegend von Hadersleben : Tabellen zum Bestimmen der um Hadersleben wildwachsenden oder im Freien gezogenen Gefäßpflanzen

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Universitäts- und Landesbibliothek
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Programm des K.K. Deutschen Staatsgymnasiums in Budweis XXXV. Programm des * ll\ e Ul pnast» in Budweis veröfFentlicht am Schlüsse des Schuljahres 1905-1906 INHÄLT: I. Nachbildung der Homerischen „Cyklopeia" in Euripides' Satyrdrama ,,Cyklops". — Dr. Paul Zincke. II. Schulnachrichten. — Vom Direktor. Druck Ton A, Gothmann In Bndwola. BUDWEIS Im öalbstverlage des k. k. deutschen 8taatsgymnaaiumaV m nachbildung der fiomerischen „Cyklopeia" inCunpides' Safyrdrama „Cyklops". m ■ A. Epos und Drama. Dem „Cyklops" des Euripides liegt der IX. Gesang der Odyssee zu Grunde. Von einer künstlerischen Nachbildung kann nur insofern die Rede sein, als sie die elementare Verschiedenheit der beiden Kunstgattungen zu¬ ließ. Bei Homer liegen die Dinge vor unserem geistigen Auge und sind in ihrem zeitlichen Nacheinander auf uns wirksam, im Drama spielen sie sich vor unserem leiblichen ab und kommen auch in ihrem Nebeneinander zur Geltung. Der Epiker ist nicht an den Ort gebunden, unser inneres Auge folgt ihm willig und schnell, er kann verschiedene Handlungen unmittelbar hintereinander darstellen, weshalb eine völlig freie Behandlung des Ortes, der Zeit und der Handlung möglich, im Interesse der Gattung sogar geboten ist. Der antike Dramatiker ist an den Ort gebunden, an das natürliche Zeit¬ maß und an eine einzige, stets fortlaufende und sich entwickelnde Handlung. Weil der Epiker verschiedene und lose zusammenhängende Eindrücke und Vorfälle unmittelbar hintereinander bringt und sich in völliger Fieibeit in die Umgebung der Gestalten versenkt, kann er sich auch einmal nur mit zwei unmittelbar an der Handlung beteiligten Personen begnügen. Der Dramatiker, der die eine Handlung möglichst rasch vorwärts treiben, sie möglichst span¬ nend und abwechslungsreich gestalten soll, muß mehrere Charaktere haben. Da sich im Epos die Dinge vor unserem geistigen Auge vollziehen, gestatten wir dem Dichter übernatürliche und sogar sich widersprechende körperliche Proportionsverhältnisse; in dem vo

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