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La diffusion des produits financiers auprès des ménages en France

Authors
Journal
Economie et statistique
0336-1454
Publisher
PERSEE Program
Publication Date
Volume
281
Issue
1
Identifiers
DOI: 10.3406/estat.1995.5929

Abstract

Die Verbreitung der Finanzprodukte bei den franzôsischen Privathaushalten Eine Analyse anhand qualitativer individueller Daten des Jahres 1992 Warum besitzen die franzôsischen Privathaushalte relativ wenige Aktien, die langfristig im Schnitt jedoch rentabler sind als die anderen Finanzanlagen? Warum diversifizieren sie nur wenig ihr Vermôgen, obwohl die Diversifikation in der Théorie ein besseres Risikomana- gement gewâhrleistet? Um ùber das bei der Portefeuille- Wahl, das dièse beiden Phénomène nicht erklàrt, hinausgehen zu kônnen, sind die Fix-, die Informations- und die Transaktionskosten einbezogen worden: dièse ermôglicht ein besseres Verstândnis des Verhaltens der franzôsischen Haushalte gegenùber dem Besitz von Finanzprodukten. Aus einer 1992 durchgefùhrten Erhebung geht hervor, daf3 die Hôhe des Vermôgens der Hauptfaktor ist, der die Wahl eines Finanzproduktes bestimmt. Danach kommen die Berufsgruppe und das Alter. Da3 das Vorhandensein von Fixkosten einen Mindestanlagebetrag erforderlich macht, scheint sich somit zu bestâtigen. Was jedoch das individuelle Verhalten, das fur die Ablehnung oder die Wahl eines Risikos maBgeblich ist, anbetrifft, so sind die Ergebnisse nur schwer auszumachen; denn die mit einem geringen Risiko behafteten Produkte, wie Schuldverschreibungen, entwickeln sich parallel zu den Produkten mit grôBerem Risiko, wie den Aktien. Was die Finanzprodukte anbetrifft, so gelangt man zu folgenden Erkenntnissen: die Fixkosten sind am hôchsten bei den marktgàngigen Produkten, Aktien und Schuldverschreibungen; die gemeinsame Verwaltung schwàcht dièse Erscheinung nur zum Teil ab; und die bedeutendsten Finanzanlagen werden a priori eher auBerhalb der Wertpapierfirmen (OGAW) verwaltet. Es hat schlieBlich den Anschein, daB die Finanzprodukte nicht unabhàngig sind: der Besitz eines bestimmten Produktes tràgt dazu bei, daB man ein Nachbarprodukt kennt, was das Vorhandensein von gekreuzten Fixkosten widerspiegelt.

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