Affordable Access

Die Reisende zwischen den schönen Dingen : Susan Sontag, 1933 – 2004 ; ein Nachruf

Authors
Publication Date
Keywords
  • Sontag
  • Susan
  • Ddc:791

Abstract

Ihrem letzten Roman „In Amerika“ (2000) stellte Susan Sontag als Motto eine Zeile des afroamerikanischen Poeten Langston Hughes voran: „America will be!“ Der Lockruf eines Landes, das permanent im Entstehen ist, das wird, um einmal zu existieren, vielleicht nur als schöner Traum, bestimmt diesen historischen Roman, in dem eine polnische Schauspielerin, eine Diva, im Jahr 1876 ihre Heimat verlässt, um ihm zu folgen und dann doch nie sesshaft zu werden in Amerika. Die „Sehnsucht nach Neuem, Leerem, Vergangenheitslosem“, und der „Traum, das Leben in reine Zukunft zu verwandeln“ in der neuen Welt, treiben sie stets weiter, von Stadt zu Stadt, von einer Rolle zur nächsten. Die Schauspielerin bringt Kultur in ein raues Land, indem sie Kunst lebt, auf einer „lange(n) Tournee“, wie die letzen Worte des Romans verheißen.

There are no comments yet on this publication. Be the first to share your thoughts.