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Recours à l'alcool et automédication chez les femmes dans les situations de rupture familiale

Authors
Journal
Déviance et Société
0378-7931
Publisher
CAIRN
Publication Date
Volume
14
Issue
3
Identifiers
DOI: 10.3406/ds.1990.1191

Abstract

Eine Untersuchung, welche in Genf unter ca. 100 getrennt lebenden und geschiedenen Muttern unternommen wurde, zeigt, dass der Konsum von Alkohol und Beruhigungsmitteln — zumindest was die Frauen betrifft — von einer sehr unterschiedlichen Logik bestimmt wird. Die Vorstellung, derzufolge der Alkohol einen Trost in Situationen einer familiaren Trennung darstellt, konnte nicht bestàtigt werden. Dieser wird nicht als Heilmittel angesehen und die Gelegenheit zum Verbrauch nimmt sogar ab durch das Verschwinden des «Trainingseffekts», welcher mit der Gegenwart eines Mannes verbunden ist, ab. Dagegen findet man bestätigt, dass das Zurückgreifen auf Beruhigungsmittel als eine individuelle Praktik, welche der Geselligkeit fremd ist, oft zu den Mitteln zählt, mit welchen die mit der Scheidung verbundenen Schwierigkeiten uberwunden werden sollen.

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