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Anaphylaxieversuch mit lebeuden Hühnerembryonen (2. Mitteilung) Der anaphylaktische, Versuch der Organantikörper beim lebeuden Hühnerembryo

Authors
Publisher
岡山医学会
Publication Date

Abstract

In der ersten Mitteilung berichtete Verfasser über die inverse Anaphylaxie mittels des Forssmanschen Antikörpers. In dieser Mitteilung beschäftigte er sich weiter mit der inversen Anaphylaxie mittels des Organantikörpers der Hühner und der Hühnerembryonen. Diese verschiedenen Antiorganimmunsera wurden mit dem Komplement langsam auf den Embryo aufgetropft und die Schockerscheinung des Embryo genau heobachtet. Dabei wurden diese Antikörper mit verschiedenen Organantigenen miteinander absorbiert und die Toxizität wieder geprüft, um die schockerzeugenden Antikörper möglichst vereinfacht darzustellen. Es wurden folgende Antikörper benützt: a) Der durch Immunisierung mit den frischen Rotezellen des Huhnes erzeugte Antikörper. (Reaktion positiv 1:16 +++) b) Der durch Immunisierung mit Rotezellenkernen des Huhnes erzeugte Antikörper. (Reaktion positiv 1:32 +++) c) Der durch Immunisierung mit Rotezellenstroma des Huhnes erzeugte Antikörper. (Reaktion positiv 1:16 +++) d) Der durch Immunisierung mit Huhnerembryo erzeugte Antikörper. (1:16+++) e) Der durch Immunisierung mit Gefässmembran von Hühnerembryonen erzeugte Antikörper. (1:8+++) f) Der durch Immunisierung mit Niere (1:4+++), und Milz (1:4 +++) oder Ovarium (1:2 +++) von Hühnern erzeugte Antikörper. g) Der durch Immunisierung mit Eigelb von Hühnern erzeugte Antikörper. (1:2 +++) Man kann annehmen, dass die Toxizität auf den Hühnerembryo nicht nur auf dem Forssmanschen Antikörper, sondern auch auf dem Organantikörper der Hühner beruht, weil nach Absprption des Forssmanschen Antikörpers auf den Hühnerembryo eine toxische Wirkung eintritt und nach Absorption entsprechender Antigene diese Wirkung nicht zu beobachten ist. Neben dieser Absorption gehen auch verschiedene Organantigene miteinander gemeinsam. Durch genaue Versuche wurde als Resultat crzielt, dass dieses gemeinsame Antigen in Kernen, Stroma, Hühnerembrvonen. Gefässmem. branen, Nieren und det Milz vorhanden ist. Daneben wirken auch etwas schwächer die Antikörper des Ovariums und Eigelbs und noch. schwächer Antilungenimmunserum. Hühnerembryo und Gefässmembran. Wenn man folgende Antisera mit dem Komplement auf den Embryo auftropft, bemerkt man keine toxische Reaktlon. a) Der durch Immunisierung mit Hämoglobin von Hünnern erzeugte Antikörper. b) Der durch Immunisierung mit Hühnerserum erzeugte Antikörper. c) Der durch Immunisierung mit Leber oder Herz oder Muskel von Hühnern erzeugte Antikörper. d) Der durch Immunisierung mit Eiklar von Hühnern erzeugte Antikörper. Das Antihuhnerlungenserum wirkt toxisch auf die Hühnerembryonen. Dabei kann man ausnahmsweise diese Schockwirkung durch Ziegenrote absorbieren.

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