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Fang und Aufbewahrung der Land- und Süsswasser-Mollusken : Fortsetzung statt Schluss

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Nerthus - Fang und Aufbewahrung der Land- und Süsswasser-Mollusken Universitätsbibliothek JCS Frankfurt am Main Sammlung deutscher botanischer Zeitschriften 1753-1914 Nerthus ill. Wochenschr. für Tier- u. Pflanzenfreunde ; Organ für Sammler u. Freunde aller naturwiss. Zweige Fang und Aufbewahrung der Land- und Süsswasser-Mollusken - Fortsetzung statt Schluss Frucht, A. Hamburg-Altona, 1900 urn:nbn:de:hebis:30:4-40119 — 688 — Erneuerung der Luft an die Wasser¬ oberfläche. Wurde die Raupe von Acentroptts niveus nur durch die Phantasie einiger Naturforscher mit Tracheenkiemen aus¬ gestattet, so giebt es aber doch eine Gattung, welche sich wirklich dieser Organe bedient. Das ist die Gattung Paraponyx, deren eine Art, Paraponyx stratiotata, auch in Deutschland vor¬ kommt. Die Raupen leben während des Sommers besonders zwischen den zu¬ sammengesponnenen Blättern von Stra- tiotes, aber auch an anderen Pflanzen. Schon Decker hat in seinen »Memoires pour servir ä l'histoire des Insectes« (1752—1778) diese auffallende Raupe und ihre Lebensweise beschrieben und abgebildet. Von der Puppe sei erwähnt, dass sie wie alle anderen Puppen offene Stigmen besitzt und in einem lufthaltigen Gespinnst ruht. Wenn auch die einheimischen Wasserzünsler damit vollständig auf¬ gezählt sind, so können wir es uns nicht versagen, doch auch noch auf eine bra¬ silianische Paraponyx-Art deren Biologie 1892 durch G. W. MÜLLER beschrieben ist, einzugehen, da MÜLLERs Beobach¬ tungen eine gute Stütze für die auch oben vertretene Ansicht bieten, dass die Wasserraupen ihren Sauerstoff mehr oder weniger direkt der Nährpflanze verdanken. Die in Rede stehende Art stellt in einer sehr geschickten, hier nicht weiter zu schildernden Weise viereckige Röhren aus zwei Grasblattstücken her. MÜLLER hat nun folgende Thatsachen festgestellt: 1. Ein Wechsel des Wassers in der nur an einem Ende offenen Röhre ist so gut wie ausgeschlossen (oder kann doch nur sehr langsam erfolgen), da die Raupe (am Tage) keinerlei Atemb

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